28.01.2013
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Bilanz 2012
 

Toyota steigerte seine Autoverkäufe 2012 um 22,6 Prozent.

Toyota hängt GM und VW ab

Toyota ist wieder der größte Autohersteller der Welt. Die Japaner setzten im vergangenen Jahr so viele Autos ab wie niemals zuvor und eroberten damit den Spitzenplatz vom US-Rivalen General Motors (GM) zurück. Doch von hinten rauscht bereits Volkswagen heran und will spätestens im Jahr 2018 die Konkurrenz abhängen.

Bei Toyota erhöhte sich die Zahl der verkauften Fahrzeuge 2012 um 22,6 Prozent auf 9,75 Millionen, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab. 2011 hatte der Konzern den Spitzenplatz wegen der verheerenden Erdbeben- und Tsunamikatastrophe verloren. Davor hatte ein massenhafter Rückruf wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten das Image beschädigt.

Nummer zwei ist aktuell der Opel-Mutterkonzern GM, der im vergangenen Jahr den Absatz um vergleichsweise magere drei Prozent auf knapp 9,29 Millionen Autos steigerte. GM litt unter einem schwachen Europageschäft mit seiner Tochter Opel. Die Verkäufe schrumpften in der Region um acht Prozent. Gut lief es dagegen im heimatlichen Nordamerika sowie in China.

Dicht dahinter liegt Europas größter Autohersteller Volkswagen. Die Wolfsburger verkauften im vergangenen Jahr 9,07 Millionen Fahrzeuge und damit rund elf Prozent mehr als 2011. Allerdings sind in dieser Summe die schweren Lastwagen und Busse der Töchter Scania und MAN noch nicht eingerechnet.

Doch auch Toyota drückt weiter aufs Gas: Im laufenden Jahr hat sich die Gruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu Motor sowie der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, vorgenommen, den weltweiten Absatz auf 9,91 Millionen Fahrzeuge weiter zu steigern.

2012 konnte sich Toyota in nahezu allen Regionen verbessern. Stärkste Märkte waren Nordamerika (plus 25 Prozent; 2,3 Millionen Fahrzeuge) und Asien/Ozeanien (plus 15 Prozent; 2,6 Millionen). Das kräftige Wachstum machte die Einbußen in China mehr als wett. Dort war der Absatz erstmals seit 2002 zurückgegangen. Hintergrund sind Boykotte wegen des Streits um eine Inselgruppe im ostchinesischen Meer (wir berichteten).

Hybrid-Meilenstein

Bei den Hybridverkäufen übersprang Toyota im vergangenen Jahr erstmals die Millionengrenze. Insgesamt schlugen die Japaner 1,2 Millionen Fahrzeuge mit Doppelmotor los. Das Anteil am Verkaufsvolumen lag damit bei 12,5 Prozent. Bestseller blieb der Prius mit 362.845 Einheiten. Seit Einführung der Antriebstechnologie hat der Konzern 4,8 Millionen Hybridfahrzeuge abgesetzt. (dpa/rp)

 
 
 
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