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Die US-Autobesitzer stellen den hiesigen Autobauern nicht das allerbeste Zeugnis aus. Immerhin: Porsche landet auf den zweiten Platz.
US-Studie
Die US-Autobesitzer stellen den hiesigen Autobauern nicht das allerbeste Zeugnis aus. Immerhin: Porsche landet auf den zweiten Platz.
Autos werden zuverlässiger
Die Autoindustrie stellt ihre US-Kunden immer zufriedener. Das belegt die am Mittwoch vorgestellte "Vehicle Dependability Study 2013" (VDS) des renommierten Marktforschungsinstituts J.D. Power. Demnach werden im Schnitt 126 Probleme pro 100 Autos von ihren Haltern gemeldet. Dies sei der niedrigste Wert seit dem Beginn der Untersuchung im Jahr 1989 und eine Verbesserung um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichteten die Experten.
Die Studie stellt auf die Langzeitqualität der Autos im US-Markt ab. Basis ist die Befragung von rund 37.000 amerikanischen Autofahrern, die ihre Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2010 seit drei Jahren besitzen. Bewertungskriterien sind unter anderem "Fahrzeug-Exterieur", "Fahrerlebnis" sowie "Motor und Getriebe".
In der aktuellen VDS-Analyse haben sich 21 der 31 Automarken verbessert. Dabei hätten die US-Fabrikate mit durchschnittlich 133 Fehlern pro 100 Autos ihren Abstand zu den ausländischen Herstellern (123 Probleme) erneut etwas verkleinert, hieß es. Qualitätsmarke Nummer eins war weiterhin Lexus – die Fehlerquote der Japaner lag bei 71 Problemen je 100 Fahrzeuge. Besonders zufrieden waren Fahrer des Lexus RX. Für das SUV-Modell gab es die wenigsten Beanstandungen (57).
Hinter Lexus platzierte sich wie im Vorjahr Porsche (94). Den dritten Rang errang Lincoln. Die Ford-Premiummarke, die gerade um ihr Comeback kämpft, kam wie Toyota auf 112 Fehler pro 100 Einheiten. Auch stark: Mercedes-Benz mit einer Quote von 115. Damit reichte es für Stuttgarter zum fünften Platz.
Mehr Mängel als der Branchendurchschnitt wiesen Fahrzeuge der deutschen Hersteller BMW (133), Audi (147) und Volkswagen (174) auf. Vor allem der Wolfsburger Autobauer musste im Vergleich zum Vorjahr (169) Federn lassen. Die rote Laterne hatte Land Rover mit 220 Patzern je 100 Fahrzeugen. Großer Gewinner der Auswertung ist Chrysler: Der US-Partner von Fiat reduzierte im Jahresvergleich die Zahl der Defekte um 52 auf durchschnittlich 153.
Sieben Segmenttitel für Toyota
Die meisten Klassensiege fuhr wieder der Toyota-Konzern ein. Inklusive Lexus lagen die Japaner in sieben Segmenten vorne. General Motors stand mit seinen Marken in fünf Fahrzeugkategorien an der Spitze, Honda in zwei. Als zuverlässigstes Auto in der Premium-Mittelklasse wurde der Audi A6 geadelt. (rp)
Weitere Informationen zu der US-Studie finden Sie über den Link unten in der Downloadbox.
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(Foto: Porsche)
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