15.05.2013
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Skoda
 

Skoda Octavia Combi III: größer, leichter und sicherer.

Modellenoffensive gegen Absatzflaute

Skoda kämpft derzeit mit einer Produkt-Großoffensive gegen die Absatzflaute in Europa. "Neue Modelle sind das beste Rezept gegen schwache Märkte", sagte Deutschland-Geschäftsführer Hermann Schmitt am Dienstag bei einer Fahrzeugvorstellung im oberbayerischen Bernau. Die Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf der dritten Octavia-Generation. Schmitt: "Der Octavia ist das Herz und die Seele von Skoda und die Grundlage unseren globalen Erfolgs."

Der im Februar gestarteten Limousine stellt Skoda am 25. Mai den neuen Combi (ab 16.640 Euro) zur Seite, den die deutschen Käufer besonders schätzen. Neun von zehn Octavia entfallen laut Schmitt auf diese Variante. Gegenüber dem Vorgänger ist der kompakte Newcomer leichter (minus 100 Kilo), länger (plus neun Zentimeter) und geräumiger. Sein Radstand legte um knapp elf Zentimeter zu, das Kofferraumvolumen um fünf auf 610 Liter.

Technik und Motoren sind identisch zum Stufenheck. Im Programm sind vier Benzindirekteinspritzer, vom 1,2 TSI mit 63 kW / 86 PS bis zur 132 kW / 180 PS starken Topmotorisierung 1,8 TSI, sowie drei Diesel mit 66 kW / 90 PS, 77 kW / 105 PS und 110 kW / 150 PS. Immer an Bord sind sieben Airbags inklusive Fahrer-Knierairbag sowie eine Multikollisionsbremse.

Assistenz-Armada

Gegen Aufpreis gibt es einen proaktiven Insassenschutz und eine wahre Assistenz-Armada. Dazu gehören Systeme, die erkennen, ob der Fahrer müde ist oder die Spur verlässt. Weitere Assistenten schalten Fernlicht an- und ab, zirkeln vertikal und längsseitig in Parklücken oder zeigen die Verkehrsschilder am Straßenrand an.

"Auf den neuen Octavia sind wir besonders stolz", betonte Schmitt. Ungeachtet der zahlreichen Verbesserungen biete das Kompaktmodell nach wie vor ein ausgezeichnetes Preis-Wert-Verhältnis – nicht nur innerhalb des Mutterkonzerns VW. Im Juli erweitert Skoda das Angebot mit der Allrad-Variante 4x4 zu Preisen ab 27.140 Euro. Im Spätsommer folgen der sportliche "RS", eine Erdgas-Version, ein sparsames "Greenline"-Modell sowie der robuste Scout.

Insgesamt bringt Skoda 2013 acht neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt. Neben dem Octavia wollen die Tschechen auch mit dem neuen Rapid Spaceback und den Facelifts von Superb und Yeti punkten. Mit einer Absatzprognose hielt sich Schmitt zurück: "2013 wird ein schwieriges Jahr". Der Manager verwies auf "ein kritisches Marktumfeld, vor allem in Südeuropa, das auch in Deutschland deutliche Spuren hinterlässt."

Besser als der Markt

Schmitt unterstrich aber auch: "Wir wollen dieses Jahr wieder stärkste Importeursmarke in Deutschland werden." Die Chancen, dass Skoda diesen Titel zum fünften Mal erfolgreich verteidigt, stehen gut. In einem rückläufigen Automarkt erreichte der Hersteller in den ersten vier Monaten 48.197 Neuzulassungen und damit das Niveau des Vorjahres. Der Marktanteil kletterte laut Kraftfahrt-Bundesamt von 4,6 auf fünf Prozent. (rp)

 
 

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Skoda Octavia Combi
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