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Kommentare (3) 31.01.2013

Ausblick

Volkswagen will in China stark wachsen

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Volkswagen will in China stark wachsen
Jochem Heizmann
Heizmann: "Unsere Ziele sind ein bisschen ehrgeiziger."
© Foto: Ronny Hartmann/dapd

Die Bedeutung des Boommarkts für Europas größten Autobauer steigt. Sein neuer China-Chef sieht darin weniger Abhängigkeit als vielmehr Chance auf dem Weg zur Weltspitze.

Der Volkswagen-Konzern rechnet in den nächsten drei bis fünf Jahren mit einem kräftigen Wachstum des chinesischen Automarktes von sechs bis acht Prozent jährlich. "Unser Ziel ist es, mindestens so schnell zu wachsen wie der Gesamtmarkt", sagte der neue VW-China-Chef, Vorstandsmitglied Jochem Heizmann, am Donnerstag vor deutschen Journalisten in Peking und machte deutlich, dass Europas größter Autobauer als Marktführer in China eigentlich auch stärker zulegen möchte: "Unsere Ziele sind ein bisschen ehrgeiziger."

Die Bedeutung des größten Automarktes der Welt für Volkswagen werde durch das starke Wachstum und die Schwäche des europäischen Marktes noch zunehmen. "China hat eine außerordentliche Bedeutung für Volkswagen", sagte Heizmann. Von den 9,1 Millionen Volkswagen weltweit wurden im vergangenen Jahr 2,8 Millionen in China verkauft. Der Wachstumsmarkt in China ist ein wichtiger Eckpfeiler der erklärten Strategie des größten europäischen Autokonzerns, bis 2018 Toyota überholen und weltgrößter Autohersteller werde zu wollen.

Das starke Engagement im Reich der Mitte schafft nach Heizmanns Worten auch "viel Beschäftigung in Deutschland" – sei es durch Zulieferungen von Motoren, Komponenten, Ingenieurleistungen oder Anlagen deutscher Maschinenbauer für neue Autowerke. Ferner stelle China heute eine "signifikante Größe" im Konzernergebnis von Volkswagen dar, sagte das Vorstandsmitglied, ohne Zahlen nennen zu wollen. "Wir verdienen gutes Geld."

"Basis unseres heutigen Erfolges"

Heizmann wollte weniger von einer "Abhängigkeit" vom chinesischen Markt sprechen, sondern vielmehr von einer "Chance". Dass Volkswagen schon so früh global und in China tätig gewesen sei, sähen Wettbewerber heute als Ursache für die Stärke des Unternehmens an. "Es ist die Basis unseres heutigen Erfolges", sagte Heizmann.

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3 Kommentare
1
Marko
01.02.2013

Ich wage zu behaupten, dass die aktuell in chinesischen VW-Produkten verbauten Motoren eher zur Bereinigung der Smogluft in China beitragen als zur weiteren Verschmutzung - die angesaugte Luft ist wohl schmutziger als das, was später als Abgaß hinten aus dem Endrohr kommt...Das Problem ist eher die kaum regulierte Schwerindustrie - wer schon mal in China war und gesehen hat, was da so an Abgasen und Abwässern einfach (und vielfach legal) in die Umwelt abgegeben wird, der hat keinerlei Fragen mehr.

2
Bernd Peltz
31.01.2013

Hat China nicht schon genug Probleme mit seiner Luftverschmutzung? Anscheinend hat man bei VW keine Skrupel bzw. Achtung mehr vor den Menschen so das nur noch verkaufte Einheiten zaehlen?

3
Hans Hase
31.01.2013

... die Chinesen bekommen durch den Fahrzeugsmog und Industriedreck schon jetzt keine Luft mehr....

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