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Kommentare () Kommentare (0) 20.06.2013

Autowelt König

Rettung für erste Niederlassung

Autowelt König
Rettung für erste Niederlassung
Erster Erfolg bei der Autowelt König-Sanierung: Gelder & Sorg schlägt in Coburg zu.
© Foto: www.autowelt-koenig.de

Erfolg bei der Sanierung der insolventen Autowelt König: Die VW- und Audi-Autohäuser in Coburg gehen an Gelder & Sorg. Der neue Investor aus Haßfurt übernimmt alle 43 Mitarbeiter.

Die erste Niederlassung der insolventen Handelsgruppe Autowelt König geht in eine neue Zukunft. Der Insolvenzverwalter der AWK Automobile GmbH, Siegfried Beck, hat den Standort Coburg an das unterfränkische Autohaus Gelder & Sorg verkauft. Der Gläubigerausschuss hat der Übertragung bereits zugestimmt, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters am Donnerstag bekannt gab. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Nach seinen Angaben soll der Geschäftsübergang schon am morgigen Freitag erfolgen.

"Dass es trotz der schwierigen Ausgangslage gelang, schnell einen Käufer für den Standort zu finden, ist ein schöner Erfolg", sagte Beck. Alle 43 Arbeitsplätze würden erhalten bleiben. Der Standort besteht aus einem VW- und einem Audi-Autohaus, die beide von Gelder & Sorg übernommen werden. Der neue Eigentümer hat seinen Sitz in Haßfurt und betreibt bislang acht Standorte mit den Marken VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda.

Unterdessen läuft die Suche nach Investoren für die zehn verbliebenen Niederlassungen der Autowelt König weiter. Insolvenzverwalter Joachim Exner, der die Gruppe zusammen mit Beck nach fehlgeschlagener Restrukturierung seit Ende März 2013 fortführt, verhandelt zurzeit mit rund einem Dutzend Interessenten. Dabei handle es sich ausschließlich um strategische Investoren, die sowohl an einzelnen Standorten als auch an größeren Teilen der Gruppe Interesse hätten, sagte Exner. "Angesichts der bisherigen Gespräche besteht Hoffnung, dass sich für die überwiegende Zahl der Standorte ein Käufer findet."

Die Autowelt König und die AWK Automobile waren zu ihren besten Zeiten mit 620 Mitarbeitern an 16 Standorten in Nordbayern aktiv. Das Markenportfolio umfasste Volkswagen Pkw und Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda und Fiat. Zuletzt lag die Zahl der Beschäftigten bei 490. Mit Beginn des Insolvenzverfahrens mussten rund 120 Mitarbeiter gehen (wir berichteten). (rp)

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