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Kommentare () Kommentare (0) 10.03.2016

Digital oder stationär?

Audi glaubt ans Duo

Digital oder stationär?
Audi glaubt ans Duo
Horst Hanschur und Uwe Feser: "Kombinatorik aus persönlicher Betreuung und digitaler Welt"
© Foto: Juliane Schleicher/AUTOHAUS

Was läuft künftig bei Audi oder Toyota online? Welche Offline-Schwerpunkte gibt es? Antworten auf diese Fragen lieferte der 12. Puls Automobilkongress.

Von Patrick Neumann

Lust auf Mobilität? Lust auf Autos? Lust auf Autohäuser? Wer diese Fragen für die mittelfristige Zukunft beantworten möchte, der kommt am Dauerbrennerthema Digitalisierung nicht vorbei. Kein Wunder also, dass der 12. Puls Automobilkongress (wir berichteten) auch dazu interessante Impulse lieferte – gerade für den Handel.

So betonte Horst Hanschur, Leiter Vertriebsstrategie und Retail Business Development bei Audi, die große Bedeutung seiner Partner. Man glaube an die "Kombinatorik aus persönlicher Betreuung und digitaler Welt", sagte der Manager in Hersbruck. Gerade im Hinblick auf ein einzigartiges Kundenerlebnis im Showroom mit den vier Ringen.

Für den digitalen Weg haben die Ingolstädter in der Zukunft neue Handelsmodule in petto, beispielsweise bietet die Virtual Reality-Brille interessante Möglichkeiten. "Die Audi AG nimmt uns hier mit", erklärte diesbezüglich Uwe Feser, Geschäftsführer der Feser Graf Gruppe, auf dem Podium. Und das ist auch wichtig, schließlich kennt der Autobauer die Bedeutung des stationären Handels. "Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir weltweit 3.000 Handelspartner haben", unterstrich Hanschur.

"Internet ist Chefsache"

Auch bei Toyota steht das dynamische Duo aus On- und Offline-Welt im Fokus. Das zeigt sich etwa am "Best Retailer in Town"-Konzept, das Martin Müßener auf dem Puls Automobilkongress vorstellte. Laut dem Generalbevollmächtigten der Toyota Kreditbank geht es hier insbesondere darum, welcher lokale Unternehmer vor Ort den beste Ruf hat.

Um dies weiter voranzubringen, hat sich der Importeur unter anderem einen neuen Verkaufsansatz überlegt – mit drei Schwerpunkten. Erstens soll stets die freundlichste Person im Autohaus den Kunden empfangen, zweitens soll der Verkäufer dank iPad und dort hinterlegten spezifischen Features – schon räumlich – nah am Kunden dran sein und drittens soll die Beratung auf Augenhöhe erfolgen, was dann im Verkaufsraum im Verbund aus Architektur und digitalen Möglichkeiten umgesetzt wird. Einer dieser Retailer mit dem guten Ruf ist Frank Levy. "Das Internet ist bei uns Chefsache", bekräftigte der Geschäftsführende Gesellschafter der Autohaus Yvel Düsseldorf.

Und bei diesem Chefthema rücken immer mehr Kundenbewertungen, die beispielsweise Mobile.de kürzlich eingeführt hat, in den Mittelpunkt. Geschäftsführer Malte Krüger: "Das ist die Riesenchance. Nutzen Sie das!" Grundsätzlich möchte die Fahrzeugbörse künftig eine bessere Orientierung liefern sowie mit Einfachheit und Transparenz im Netz für mehr Verkaufsabschlüsse im Kfz-Betrieb sorgen. Da wären wir wieder bei dem On- und Offline-Duo.

Einen ausführlichen Nachbericht finden Sie in AUTOHAUS 6/2016, das am 21. März erscheint.

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