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Kommentare (1) 22.01.2013

Elektromobilität

BMW verfolgt ganzheitlichen Ansatz

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BMW verfolgt ganzheitlichen Ansatz
BMW i3 Concept Coupe
Eine globale Kooperation soll künftigen Besitzern eines BMW i3 ein sicheres und komfortables Laden ermöglichen.
© Foto: BMW
Zum Themenspecial Elektromobilität

Bereits ab Start des i3 wollen die Münchner Lösungen für alle Anforderungen künftiger Elektromobilisten anbieten. Dazu haben sie jetzt eine weitreichende Partnerschaft besiegelt.

Wenige Monate vor dem Start seines ersten Elektroautos hat BMW eine globale Partnerschaft mit zwei Spezialfirmen aus diesem Bereich geschmiedet. Die Kooperation mit Schneider Electric und The Mobility House (TMH) soll künftigen Elektromobilisten Komplettlösungen aus einer Hand anbieten, wie der Autobauer mitteilte. Dazu gehöre unter anderem auch der Zugang zu einer öffentlichen Ladeinfrastruktur.

"Mit BMW i verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für Elektromobilität. Unser Angebot wird sich nicht allein auf den Verkauf des i3 beschränken", erklärte Marcus Krieg, Projektleiter bei dem weiß-blauen Hersteller. "Käufer eines i3 oder i8 sollen ihr Fahrzeug künftig sicher anschließen und schnell zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können." Deshalb prüfen die neuen Partner unter anderem die Hausinstallation vor Ort, montieren die Wallbox und übernehmen Wartungsleistungen.

"Ziel ist es, dem Kunden – auch auf Empfehlung des Händlers – für die nahe Zukunft Lösungen anbieten zu können, die neben der Ladestation Bestandteil einer sicheren und leistungsfähigen Ladevorrichtung sind", betonte TMH-Geschäftsführer Marcus Fendt. Für ein erfolgversprechendes Angebot seien Strombedarf und Ladetechnik, die speziellen Erfordernisse der Energienetze sowie lokale Marktgegebenheiten in einzelnen Ländern von Bedeutung. Fendt: "Dieser Anschluss ist auch das Tor zu einer neuen Rolle des Elektroautos als Energiespeicher."

TMH bietet europaweit Dienstleistungen rund um Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur, erneuerbare Energien und den Zugang zu öffentlichen Ladestationen. Das expandierende Unternehmen arbeitet in Deutschland bereits mit Toyota, Nissan und Tesla zusammen. Schneider Electric ist auf die Bereiche Energie-Management und Automation spezialisiert.

BMW i: Mehrere Vertriebskanäle

Die BMW-Submarke i will Ende dieses Jahres den i3 auf den Markt bringen (wir berichteten). Fahrzeug und Dienstleistungen werden bundesweit von 47 Händlern vermarktet. Zusätzlich werden die Produkte über mobile Verkaufsteams, multimediale Kundenservice-Center und online angeboten. (rp)

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1 Kommentar
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Lacheneier
22.01.2013

Leider kein ganzheitlicher Ansatz, weil es BMW offensichtlich versäumt hat, auch die Option eines Batteriewechselsystems in Betracht zu ziehen. Die völlige Neukonzeption des i3 hätte die Chance dafür geboten. Die leere Batterie könnte in einer Wechselstation à la Better Place in wenigen Minuten durch eine geladene ersetzt werden. Mit einem Netz von Wechselstationen könnten auch große Strecken ohne größeren Zeitverzug durch Ladevorgänge zurückgelegt werden. Natürlich wäre es damit ebenso möglich, das Auto zu Hause oder am Arbeitsplatz an der Steckdose aufzuladen. In den Wechselstationen gelagerte Batterien könnten einen nennenswerten Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes leisten - bei der individuellen Nutzung öffentlicher Ladestationen dürfte dieser Aspekt Science Fiction bleiben, weil die Leute ihr Auto dann benutzen möchten, wenn sie es wollen und nicht dann, wenn es das E-Werk will. Die Winter scheinen wieder kälter zu werden, so bleibt nur zu hoffen, dass BMW wenigstens ganzheitlich daran gedacht hat, die Batterie mit einer Wärmeisolation und Heizeinrichtung zu versehen. Dann könnte der i3 auch noch bei – 15 °C fahren, ohne Schäden der Batteriezellen zu riskieren.

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