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Kommentare (12) 20.11.2012

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Elektroautos im Unterhalt deutlich günstiger

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Elektroautos im Unterhalt deutlich günstiger
Ifa: Die Wartungs- und Reparaturkosten von E-Fahrzeugen liegen um rund ein Drittel unter denen eines vergleichbaren Wagens mit Verbrennungsmotor.
© Foto: Citroen
Zum Themenspecial Elektromobilität

Nach Berechnungen des Ifa-Leiters Willi Diez kann der Fahrer eines E-Fahrzeugs in der Werkstatt kräftig sparen und damit einen Teil seiner höheren Anschaffungskosten wieder ausgleichen.

Besitzer von Elektroautos können mit deutlich niedrigeren Werkstattkosten kalkulieren als Fahrer von Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Das geht aus am Dienstag veröffentlichten Berechnungen des Autoexperten Willi Diez hervor. Demnach liegen die Ausgaben bei der Wartung und Reparatur von E-Fahrzeugen um rund 35 Prozent unter denen eines vergleichbaren Wagens mit Verbrennungsmotor.

Der Direktor des Ifa-Instituts betrachtete die Kostenentwicklung eines Kleinwagens über eine Laufzeit von acht Jahren und bei einer Jahresfahrleistung von 8.000 Kilometern. So muss ein Halter eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs in dieser Zeit im Schnitt 3.650 Euro an die Werkstatt zahlen. Bei einem batteriebetriebenen Auto fallen dagegen nur rund 2.350 Euro an. Diez: "Der Grund sind vor allem der Wegfall von Ölwechseln sowie der fehlende Ersatz von Auspuffanlagen sowie Kupplungen." Auch der Bremsverschleiß sei bei Stromern geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Im Augenblick sind E-Autos vor allem aufgrund der hohen Batteriepreise noch deutlich teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichen Antrieben. Entsprechend gering ist die Nachfrage. Jedoch könne der Elektroauto-Besitzer bei Werkstattkosten sparen und damit einen Teil seiner höheren Anschaffungskosten wieder ausgleichen, so Diez. Weitere Vorteile seien der befristete Wegfall der Kfz-Steuer und die niedrigeren Kosten für Strom gegenüber konventionellen Kraftstoffen. (rp)

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12 Kommentare
1
Realist
27.11.2012

verfolge die Diskussion schon länger, kann einfach die Darstellungen der "Experten" nicht mehr hören!!!! Sind sehr häufig von der Zulieferindustrie-, Mineralöl- oder Werkstatt-Lobby.Kann A. Aslau voll und ganz zustimmen. Vergleicht nicht immer Äpfel mit Birnen.

2
MK
21.11.2012

@ Thommy K. Lesen Sie die (vorherigen) Kommentare und Sie haben die Antwort.

3
A. Aslau
21.11.2012

Ich finde den immer wiederkehrenden Vergleich zu einem Prius oder gar einem Ampera lächerlich, wenn es um "Elektrofahrzeuge" geht.Der Prius hat als "Hybrid" nun wirklich nichts mit einem Elektrofahrzeug zu tun ! Die dort verbaute Technik ist um so vieles komplexer, teurer und anfälliger sowie wartungsaufwändiger als bei jedem echten Elektrofahrzeug.Und ein Ampera ist wohl der Flop des Jahrhunderts. Sauteuer, schwer, 4-sitzig und kaum Kofferraum trotz der Größe, ultraanfällig und aufwändig wegen zwei kompletter Antriebstechnologieen die beide nicht überzeugen. Bis zu 60 km elektrisch sind 30 bis 40 und der Mini-Motor (Range-extender !!! :-) ) kann natürlich die Batterieen nicht laden.Wo ist DAS ein Elektrofahrzeug ?Insofern ist doch schon jetzt klar, das die ziemlich simple Elektrotechnologie definitiv geringere Wartungskosten mit sich bringen wird, als ein Benziner/Diesel oder erst recht ein Hybrid, Zwitter oder was auch immer.Ob man dazu nur die ersten acht Jahre in Betracht zieht, ist die Frage.Solange ich bei einer Batteriemiete (Smart/Renault etc.) immer eine neue bekomme, falls die alte einen gewissen Kapazitätswert unterschreitet habe ich vor dem Rest der Technik keine Angst.

4
Thomas Oellers
21.11.2012

1.300€ kann man also auf 8 Jahre sparen. Da fallen die über 5.000€ höheren Anschaffungskosten ja garnicht mehr auf! Ein Hoch auf die Elektromobilität

5
Jörg-Uwe Banach
21.11.2012

An einem Elektroauto können Kupplungen und Auspuff nicht kaputtgehen. OK, vielleicht entfällt noch der Ölwechsel...ABER: Lasst einmal die Batterie verrecken! Viel Spaß...

6
Thommy K
21.11.2012

Watt de Bauer nicht kennt ,datt fritt er nisch ...Typisch Deutsch , erstmal ein Haar in der Suppe zu suchen , bevor man die Suppe gekostet hat ..@MK Was genau , wollen sie uns damit mitteilen ??

7
Krakz
21.11.2012

Ohn nee, was für ein Stuss. Grundsätzlich kann man Lebensdauer und Anfälligkeit der Komponenten von E-Autos derzeit nur ungenau prognostizieren, weil die Fahrzeuge nicht im Einsatz sind. Dann festzustellen: Ein Auspuff kann ja nicht kaputtgehen, ist wirklich eine akademische Meisterleistung.Fairerweise sollte man darauf hinweisen, dass sich der Prius sehr wacker hält

8
Ernst
21.11.2012

Ich denke dies zeigt sich erst nach einigen Jahren. Zumal Elektroautos eine Vielzahl von elektronischen Bauteilen besitzen, die heute eher die Fehlerquellen sind. Auspuffanlagen oder Kupplungen spielen im Gesamtwert eine eher untergeordnete Rolle. Spannend wird es, wenn bei einem Elektroauto - nach der Garantie - eine Baugruppe defekt geht. Was wird das dann kosten ? Vermutlich mehr als ein Auspuff.

9
Helmut Schulte
20.11.2012

Wer für einen Kleinwagen unter den genannten Rahmenbedingungen diese Summe an die Werkstatt gezahlt hat, ist selber schuld und hat definitiv das falsche Fabrikat gekauft.

10
MK
20.11.2012

Ich habe ein "Deutsches" Auto über 11 Jahre Alt und 130.000 km und immernoch eine TOP-Auspuffanlage (auch immernoch die erste!!)

11
Frank Dilla
20.11.2012

Wer hat denn schon ein Elektroauto acht Jahre zum Service gegeben und kann mit Sicherheit sagen, ob nicht ganz andere Baugruppen anfällig sind und Wartungskosten verursachen?( Abgesehen von den Anschaffungskosten )

12
Hans Jürgen
20.11.2012

"sowie der fehlende Ersatz von Auspuffanlagen sowie Kupplungen."Hat Herr Diez hier deutsche Hersteller im Visier? Japanische Fahrzeuge haben bei 64.000km in 8 Jahren diesen Ersatzbedarf statistisch eher nicht.

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