GuidedTour GuidedTour GuidedTour
Nachrichten
Nachrichten
Kommentare (4) 19.02.2013

Führungskonferenz

Weller forciert Nachwuchsförderung

Führungskonferenz
Weller forciert Nachwuchsförderung
Burkhard Weller
Burkhard Weller: "Wir segeln auf Kurs"
© Foto: Wellergruppe

Am vergangenen Wochenende schwor Firmenchef Burkhard Weller in Berlin seine Führungskräfte auf die bevorstehenden Herausforderungen ein. Bei seinen Wachstumsplänen sieht er die Gruppe auf Kurs.

Die Wellergruppe rüstet sich für das junge Jahr. Am vergangenen Wochenende schwor Firmenchef Burkhard Weller in Berlin seine Geschäftsführer, Filialleiter und Führungskräfte der drei Markensparten Autoweller, B&K und Max Moritz auf die bevorstehenden Herausforderungen ein. Dabei rückte er neben der strategischen Ausrichtung vor allem die Personalrekrutierung in den Mittelpunkt.

Die Handelsgruppe setzt traditionell stark auf die Förderung des eigenen Nachwuchses und auf den Aufbauen von jungen Führungskräften aus den eigenen Reihen. Personalmanager Andreas Kurtenbach stellte in diesem Zusammenhang die neu ins Leben gerufene "Wellerakademie" vor. Unter diesem Namen will das Autohaus leistungsfähige und besonders gute Mitarbeiter in den insgesamt 31 Filialen entdecken, mit einem brandübergreifenden Konzept fördern und für höhere Aufgaben innerhalb des Gesamtunternehmens qualifizieren.

Im vergangenen Jahr verkaufte die Handelsgruppe insgesamt 45.800 Fahrzeuge und erwirtschaftete zusammen mit dem After-Sales-Geschäft einen Gesamtumsatz von 940 Millionen Euro. "Dies entspricht einer nochmaligen deutlichen Steigerung zum Vorjahr und zeigt, dass wir auf Kurs segeln", sagte Weller vor rund 90 Beschäftigten. Bis zum Jahr 2020 will er die Marke von 100.000 verkauften Fahrzeugen und zwei Milliarden Euro Umsatz übertreffen (wir berichteten).

Mehrere Bauprojekte

2013 gelte es, die Wachstumspläne weiter aktiv voranzutreiben, betonte der Firmenchef. Bei zwei großen und vier kleineren Bauprojekten seien die Planungsphasen abgeschlossen, ein erster Spatenstich sei im Frühjahr geplant.

Im Rahmen eines Gala-Dinners am Samstagabend ehrte Burkhard Weller zudem die erfolgreichste Filiale der Gruppe. In diesem Jahr durfte Filialleiter Ralf Stuke stellvertretend für das Team von Autoweller in Herford die Auszeichnung "Wellertreppe" entgegennehmen.

Die Wellergruppe ist eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland und betreibt derzeit 31 Autohäuser der Marken Toyota/Lexus (Autoweller), BMW/Mini (B&K) und VW/Audi/Skoda (Max Moritz). (se)

Newsletter
Newsletter
Artikel jetzt ...

mit anderen teilen per

© Copyright 2014 AUTOHAUS online

Artikel jetzt ...

© Copyright 2014 AUTOHAUS online

4 Kommentare
1
Michael Kühn
20.02.2013

Über Herrn Weller kann man verschiedene Meinungen vertreten: - Mit seiner Strategie, insolvente Autohäuser zu übernehmen, bringt auch den Vorteil, dass er komplett eingespielte Teams inkl. Infrastruktur direkt zur Verfügung hatte + diese nach seinem Wissen "optimierte".Jedoch war für viele der übernommenen Mitarbeiter eine Verschlechterung der bisherigen Bezüge damit verbunden... (aber besser, als arbeitslos).Herrn Weller könnte man nun unterstellen, er nutzt die schlimme Lage der betroffenen Mitarbeiter "schamlos" aus. (Einige Arbeitsverträge von seinen Mitarbeitern kenne ich...) umgekehrt muß man aber auch sagen, dass Herr Weller, gerade heutzutage relativ sichere Arbeitsplätze (Festanstellung) bietet. - Des Weiteren, ist seine "Größe" sicherlich von Vorteil gegenüber den Herstellern. "Mit Herrn Weller können die Hersteller nicht ganz so einfach -Schlittenfahren-". Auch gegenüber den Banken wird Herr Weller eine gewisse Macht als Kunde haben, mit Größenordnngen, bei denen verschiedene Banken 3 x nachdenken müssen, ob sie Kreditlinien zurückfahren oder sonstige "Fiesematenten" treiben...So stelle ich bewußt eine Frage in den Raum: In unserem heutigen Deutschland regiert doch ausschließlich nur noch die Macht des Geldes und ist es da verwerflich, wenn ein Herr Weller, als Mittelständler sich entsprechend aufstellt, um zu überleben?(Er hat sich auf die heutigen Gegebenheiten, bereits vor vielen Jahren gut vorbereitet, unternehmerische Weitsicht eben... )

2
Onkel Charly
20.02.2013

@Herr Friese:...und wer zwingt uns für Herrn Weller zu arbeiten? Freies Land, freie Entscheidungen : Wer die Methoden und Regeln nicht akzeptiert, darf sich gerne einen Arbeitgeber aussuchen, welcher die 35 Std. Woche / übertarifliche Zuschläge / 30 Tage Urlaub auslobt.... Ich kenne Herrn Weller nicht, aber mir ist zu Ohren gekommen, dass dieser bei entsprechender Leistung auch sehr gutes Geld zahlt...jetzt bleibt es jedem selbst überlassen, ob er sich auf die Spielregeln einlässt...

3
FrankFriese
19.02.2013

...seit Jahren wird die Wellergruppe in den Himmel gehoben, oder sind es nicht schon Jahrzehnte und was ist dabei heraus gekommen, nicht viel siehe Auto Weller Berlin,Vertriebsrechte u.s.w.Leider bestimmt in der Autobranche nur noch das Geld, und die damit verbundene Macht das tuen. Leider vergessen die Leute die etwas vom Geschäft zu verstehen meinen hinter die Kulissen zuschauen,siehe halt die Wellergruppe.Vielleicht möchtete der Herr Burkhard Weller aus seiner Akademie, ja noch mehr Ja-Sager auf die Kundschaft loslassen und den tätsächlichen Verkäufern und guten Führungskräften das Leben noch schwerer machen. Auch der Hersteller ist da in die Pflicht zunehmen. ...doch die sagen Hauptsache die Abnahmen sind erfüllt.Sollte die Entwicklung mit sollchen Betrieben weiter so gehen in unserem Land dann werden wir aus dem langen Winterschlaf(der schon Jahrzehnte anhält)wohl nicht mehr aufwachen und eine NEUE EISZEIT in der Autobranche hat begonnen.Jaaaaa leider!!!!!

4
Gerd Österreicher
19.02.2013

Glückwunsch an Herrn Weller und alle seine tollen Mitarbeiter, ohne die dieser Erfolg sicherlich nicht möglich gewesen wäre. Hoffentlich hat man sich in Osnabrück auch wieder mit dem lieben Statistiker und Wirtschaftsprofessor Ferdinand Dudenhöffer versöhnt. Schließlich sorgt Herrn Dudenhöffers Rabattstatistik monatlich für stetigen Zulauf bei den Händlern. Kostenlos! Und je größer der Händler, desto mehr profitiert er doch davon? Herr Weller möge Herrn Prof. Dudenhöffer zum Aufsichtsrat seiner neu gegründeten Akademie ernennen!

Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!

Schon gelesen?
Die Top-Nachrichten