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Kommentare (2) 05.02.2013

Geschäftsjahr 2012/13

Toyota hebt Prognose an

Geschäftsjahr 2012/13
Toyota hebt Prognose an
Toyota hat die Prognose für das am 31. März endende Geschäftsjahr angehoben.
© Foto: Imago/AFLO

Der führende japanische Autohersteller steuert auf fast sieben Milliarden Euro Gewinn im Geschäftsjahr 2012/2013 zu. Toyota hat sich den Thron des größten Autobauers vor GM und Volkswagen wieder zurückerobert.

Der zuletzt schwächere Yen weckt beim weltgrößten Autobauer Toyota Hoffnung auf den höchsten Gewinn seit fünf Jahren. Weil die im Vergleich zu Euro und Dollar abwertende Währung den Japanern höhere Preise beim Export bescheren und gegen die Konkurrenz aus Südkorea helfen dürfte, hob Toyota die Gewinnprognose für das am 31. März endende Geschäftsjahr um rund zehn Prozent an. Beim operativen Ergebnis rechnet der Konzern nun mit 1,15 Billionen Yen (9,1 Milliarden Euro), unter dem Strich sollen es 860 Milliarden Yen (6,8 Milliarden Euro) Gewinn werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit blieb Toyota allerdings noch hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Den Umsatz sieht der Konzern gut zwei Prozent höher bei 21,8 Billionen Yen. Seine Absatzprognose für das Geschäftsjahr erhöhte Toyota von 8,75 Millionen auf 8,85 Millionen Autos, nachdem die Japaner erst vor drei Monaten ihren Ausblick leicht gesenkt hatten. Im Kalenderjahr 2012 hatte sich Toyota den Thron der Autobauer vor General Motors und Volkswagen zurückerobert.

Allerdings drückten ein weltweiter Massenrückruf und eine Milliarden-Zahlung in den USA dem Konzern im abgelaufenen Quartal auf den Gewinn. Im Oktober musste der Konzern rund 7,5 Millionen Autos - davon ein Drittel in den Vereinigten Staaten - wegen Problemen mit elektrischen Fensterhebern in die Werkstätten rufen. Und Ende Dezember wurden 1,1 Milliarden Dollar (816 Millionen Euro) für einen früheren Massenrückruf fällig. Am Ende stand in den USA im dritten Geschäftsquartal zwischen Oktober und Ende Dezember ein Minus beim operativen Geschäft in der Bilanz - daran änderten auch gute Verkaufszahlen nichts.

US-Verlust abgefedert

Den US-Verlust federten aber deutlich besser laufende Geschäfte auf dem Heimatmarkt Japan und im restlichen Asien ab. Selbst der schmale Gewinn in Europa blieb trotz der Absatzkrise auf dem Kontinent in etwa stabil. Dadurch sank der operative Gewinn konzernweit nur um gut 16 Prozent auf knapp 125 Milliarden Yen.

Experten hatten allerdings mit deutlich mehr gerechnet. Unter dem Strich stieg der Quartalsgewinn nach Minderheiten sogar um fast ein Viertel auf knapp 100 Milliarden Yen, weil Toyota weniger Steuern zahlen musste als vor einem Jahr. Der Umsatz legte um rund 9 Prozent auf gut 5,3 Billionen Yen zu. (dpa)

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2 Kommentare
1
Wolfgang Taucher
05.02.2013

Sie haben es einfach drauf - nicht umsonst haben die Produktionsexperten zu Beginn der Wiedeking-Ära die Zuffenhausener Produktion auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Kaizen - die permanente Verbesserung wird in Japan gelebt. Übrigens wird der japanische Samurai sinngemäß seinen Bogen nur dann spannen, wenn er ihn braucht! Andernorts unterliegt die Bogensehne einem ständigen Verschleiß durch permanente Spannung! Denken Sie mal darüber nach!

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Lore Meier
05.02.2013

Das wird in Wolfsburg sicher Geistesschmerz verursachen.

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