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Kommentare () Kommentare (0) 08.10.2010

Pilotbetrieb

"Grünes" Toyota-Autohaus in Salzburg

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"Grünes" Toyota-Autohaus in Salzburg
Frey eröffnete nun das rund 4.000 Quadratmeter große umweltfreundliche Innovationszentrum in Salzburg.
© Foto: Toyota

Der österreichische Generalimporteur Frey hat das rund 4.000 Quadratmeter große Innovationszentrum eröffnete, das für 1,5 Millionen Euro vollständig nach ökologischen Kriterien errichtet worden ist.

In Salzburg ist der jüngste Pilotbetrieb der Toyota-Initiative "nachhaltiges Autohaus" an den Start gegangen. Der österreichische Generalimporteur Frey eröffnete nun das rund 4.000 Quadratmeter große Innovationszentrum, das von dem weltweit renommierten Architekten Volkmar Burgstaller realisiert worden war.

Wie die Betriebe im slowenischen Maribor und französischen La Rochelle sei die Salzburger Frey-Niederlassung vollständig nach ökologischen Kriterien errichtet worden, hieß es in einer Unternehmensmitteilung vom Freitag. Auch in Deutschland wurden dieses Jahr bereits zwei Händlerneubauten auf dieser Basis eröffnet: Im Juni in Weil am Rhein und Ende September in Freiburg. Beim "grünen" Autohaus gelten die strengen Maßstäbe des BREEAM-Kriterienkatalogs als Vorgabe für größtmögliche Nachhaltigkeit.

Frey investiert laut Mitteilung 1,5 Millionen Euro in Umwelttechnologien, rechnet jedoch mit einer raschen Amortisierung durch die geringeren Kosten im Betrieb. In der BREEAM-Bewertung erreichte Salzburg mit der Note "exzellent" die höchste Auszeichnung. "Alle Bauteile, Technologien und Materialien wurden nach einem vergleichenden Prozess ausgewählt und auf ihren ökologischen Fußabdruck hin überprüft", erklärte Architekt Burgstaller.

Grundlage für den geringen Energiebedarf des Neubaus ist laut Hersteller eine innovative Gebäudetechnik. Spezielle Verglasung sorgt für eine thermisch optimierte Gebäudehülle. Die in den geschwungenen Dachflächen integrierte Photovoltaikanlage deckt bei 1.600 Sonnenstunden im Jahr mehr als zehn Prozent des Energiebedarfs ab. Die restliche Energie kommt aus umweltfreundlicher Fernwärme. Die gesamte Betriebsanlage sei damit praktisch frei von CO2- und Stickstoffemissionen. Niedertemperatursysteme (z.B. Bodenheizungen) sorgen für einen verminderten Gesamtenergieverbrauch. An mehreren Stellen stehen zudem elektrische Zapfsäulen zur Verfügung: Bei Sonnenschein kann dann via Photovoltaik kostenlos Strom getankt werden. (se)

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