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Kommentare () Kommentare (0) 13.08.2013

"Involvement-Index"

Große Leidenschaft für Volvo

"Involvement-Index"
Große Leidenschaft für Volvo
Volvo V40 You
Volvo belegt beim diesjährigen "Involvement Index" der Ruhr-Universität Bochum erstmals Platz 1.
© Foto: Volvo

Volvo hat Audi im Auto-Ranking der Ruhr-Universität Bochum von der Spitzenposition verdrängt. Deren "Involvement-Index" misst, mit welcher Leidenschaft sich die Fahrer mit ihrer Automarke identifizieren.

Der schwedische Autobauer Volvo hat Audi im diesjährigen Auto-Ranking der Ruhr-Universität Bochum (RUB) von der Spitzenposition verdrängt. Seit mehr als zehn Jahren untersuchen dort Wissenschaftler die psychologische Bedeutung des Automobils für den jeweiligen Fahrer. Der sogenannte "Involvement-Index" misst, mit welcher Leidenschaft sich die Autofahrer mit ihrer Automarke identifizieren. Grundlage sind Foreneinträge des Internetforums "Motor-Talk", die die Forscher auswerten und in Relation zu der Zulassungsstärke der Marken in Deutschland setzen.

Die Ergebnisse in diesem Jahr haben einige Verschiebungen gebracht. Nach dem neuen Führenden Volvo und Audi folgt BMW auf dem dritten Platz. Damit erobern die Münchner erstmalig einen Platz auf dem Siegertreppchen. Auf Platz vier landet der schwedische Autobauer Saab, obwohl hier zurzeit die Produktion ruht. Im vergangenen Jahr war dieser Hersteller sogar noch einen Rang besser platziert. Einen Sprung von zehn auf fünf schafft Land Rover.

Auf den folgenden Plätze der Top-10 liegen deutsche Hersteller. Mercedes belegt nach Platz fünf 2012 in diesem Jahr den sechsten Rang, Porsche verharrt auf Platz sieben. Um eine Position gegenüber dem Vorjahr verbessert hat sich Opel und liegt nun auf Platz acht, während VW mit Platz neun drei Positionen gegenüber dem Vorjahr einbüßt. Nach dem elften Platz im Vorjahr kann Ford 2013 bei den Top 10 mitmischen.

Das Markenimage ist für die Autobauer von zentraler Bedeutung. "Es lohnt sich, Einblick zu gewinnen, welche psychologische Bedeutung das Automobil für den jeweiligen Fahrer hat", so der Leiter des Projektteams an der RUB, Rüdiger Hossiep. Denn den Herstellern ist es praktisch nicht mehr möglich, sich allein durch die technische Ausstattung von den Wettbewerbern abzuheben. Daher versuchen die Automobilhersteller, sich über Emotionen, Einstellungen und Markenwerte von den anderen Herstellern zu Unterscheiden. (mid/ts)

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