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23.01.2013

Kreditlasten

Conti schuldet um

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Conti schuldet um
zum Themenspecial: Conti
Eine neue Umschuldung soll dem Autozulieferer Continental weiteren finanziellen Spielraum geben.
© Foto: Continental

Eine neue Umschuldung soll dem Autozulieferer weiteren finanziellen Spielraum geben und dabei helfen, seine immer noch milliardenschweren Kreditlasten abzustreifen.

Eine neue Umschuldung soll Continental dabei helfen, seine immer noch milliardenschweren Kreditlasten abzustreifen. Mit einer Gruppe von etwa 30 Banken sei ein Vertrag über ein Darlehen im Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Euro geschlossen worden, teilten der Autozulieferer am Mittwoch in Hannover mit. Der bisherige Kredit wäre im April 2014 fällig geworden. Es sei gelungen, die Bedingungen im Vergleich zum ursprünglichen Finanzierungspaket zu verbessern.

Conti hatte vor allem durch den Kauf der Siemens-Autotechniksparte VDO im Jahr 2007 für rund 11,4 Milliarden Euro hohe Schulden angehäuft. Bis Ende 2012 wollte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer die Nettoverschuldung unter die Marke von 6,5 Milliarden Euro drücken – auch dank eines weiter rund laufenden Geschäfts in Asien und Amerika.

Beim Umsatz hatte der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen bereits Zuwächse für das vergangene Jahr gemeldet. Gemessen am bereinigten Betriebsgewinn war der Konzern demnach zudem profitabler. Details zum Nettoergebnis und zur Verschuldung will Continental zur Bilanzvorlage am 7. März nennen. Schäfer sagte, man könne "sicher davon ausgehen", dass der Schuldenstand sinke.

Der neue Kreditvertrag besteht aus einer Tranche im Wert von drei Milliarden Euro über fünf Jahre Laufzeit sowie einer Tranche von 1,5 Milliarden Euro für drei Jahre. Ein Grund für die Wahl des Zeitpunkts dürfte auch sein, dass die Zinsen derzeit auf sehr niedrigem Niveau verharren. Einen Großteil des 2007 aufgenommenen Gesamtpakets im Wert von 13,5 Milliarden Euro konnte der Reifen- und Autotechnikhersteller inzwischen mit Hilfe neuer Anleihen und eigener Geldreserven tilgen.

Kurzarbeit in Tachometer-Werk

Insgesamt schafft es Continental, die Folgen der Absatzkrise auf den europäischen Auto- und Nutzfahrzeugmärkten im Rahmen zu halten. Für das Werk im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen wurde ab Mitte Februar aber Kurzarbeit für bis zu 500 der 1.300 Mitarbeiter beantragt. Dort werden unter anderem Tachometer hergestellt. (dpa)

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