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Kommentare (3) 10.01.2013

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Reifenbranche hofft auf Trendwende

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Reifenbranche hofft auf Trendwende
Reifen: Der BRV setzt auf erhöhten Ersatzbedarf bei den mit Umweltprämie gekauften Autos.
© Foto: Imago/Bildwerk

Conti-Vorstand Setzer erwartet ein kleines Marktwachstum in Europa – sowohl bei Pkw- als auch bei Lkw-Reifen. Der BRV setzt auf erhöhten Ersatzbedarf bei den mit Umweltprämie gekauften Autos.

Die Reifenbranche rechnet nach einer Flaute 2012 in diesem Jahr mit einer Trendwende. "Für 2013 erwarte ich ein kleines Marktwachstum in Europa. Das gilt sowohl für Pkw- wie für Lkw-Reifen", sagte Continental-Vorstand Nikolai Setzer dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Setzer ist Chef der Conti-Reifensparte. Der Umsatz der deutschen Reifenindustrie war im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent gesunken, wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) der Zeitung bestätigte.

Angesichts der konjunkturellen Talfahrt durch die Schuldenkrise ist der Auto-Absatz in Westeuropa stark zurückgegangen, dies traf auch den Markt für Pkw-Reifen. Für dieses Jahr aber zeigte sich der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) optimistisch. "Wir rechnen mit einem erhöhten Ersatzbedarf bei den Autos, die 2009 aufgrund der Abwrackprämie verkauft wurden", sagte BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler der Zeitung. Der Verkauf von Pkw-Reifen soll laut Prognose um 5,4 Prozent steigen. (dpa)

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3 Kommentare
1
Keke
10.01.2013

Ich sehe schon die vielen koreanischen oder italienischen Klein(st)wagen (aus osteuropäischer Fertigung), die nach 4 Jahren endlich auf Premium-Reifenfabrikaten über die Strasse rollen. In diesen Reifendimensionen spielen Billigreifen bestimmt keine Rolle. Wirklich gut, dass wir so praxisorientierte Manager haben. Mr. T. hat Recht.

2
Za
10.01.2013

Das sind doch gute Aussichten für das Jahr 2013. Auch wenn, die Automobilindustrie es im vergangenen Jahr nicht leicht hatte, kann man sagen, dass Continental alles erdenkliche getan hat, um ein gutes Jahresergebnis zu erwirtschaften.

3
Mr.T.
10.01.2013

"Wir rechnen mit einem erhöhten Ersatzbedarf bei den Autos, die 2009 aufgrund der Abwrackprämie verkauft wurden" Interessant, zeigte nicht jüngst ein Bericht, dass die Abwrackprämienautos eine sehr hohe Mängelquote beim Tüv aufwiesen? Dass bei Abwrackautos oftmals keine Inspektion etc durchgeführt wurden? Ein Grund dafür sei eventuell die mangelnde Kaufkraft / finanzielle Stärke der Abwrackkäufer. Viele der damaligen Käufer können sich eine Inspe oÄ nicht leisten! Haben auch das Bewusstsein, neues Auto = Zig Jahre Ruhe. Hier wird wieder mit Dingen gerechnet, hier werden sich Sachen herbeigesehent, gewünscht. Wie im Führerbunker, das Warten und Hoffen auf die Wunderwaffe! Alles schönreden! Das kommt davon, wenn in den supertollen Chefetagen nur noch Entscheider sitzen, die CeterisParibus kennen, von der Realität aber keine Ahnung haben. Früher gab es die Karrieren. Mechaniker, Lager, Verkäufer, Verkaufsleiter... Heute gibt es nurnoch Theorie, Trainees und Konsorten. Praxiserfahrung? Was ist das? Ein Bundeswehrsoldat wird auch nicht in den Einsatz geschickt und wird General wenn er 1.000 Stunden Command&Conquer gespielt hat. Nein, da zählt Praxiserfahrung. Aber hier feiern sich alle immer nur selbst auf irgendwelchen Neujahrsempfängen... Wer von den Herrschaften hat denn überhaupt schonmal einen Reifen selbst verkauft? Ein Auto verkauft? Ein Kundengespräch geführt... OMG!

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