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Kommentare (4) 14.02.2013

Neue Mercedes S-Klasse

Autolicht ohne Glühbirnen

Neue Mercedes S-Klasse
Autolicht ohne Glühbirnen
Mercedes S-Klasse serienmäßig mit LED
zum Themenspecial: Mercedes-Benz
Als weltweit erstes Fahrzeug kommt demnächst die neue Mercedes S-Klasse serienmäßig ganz ohne Glühlampen aus.
© Foto: Daimler

Als weltweit erstes Fahrzeug kommt demnächst die neue Mercedes S-Klasse serienmäßig ganz ohne Glühlampen aus. Über 190 LED übernehmen die Beleuchtung von Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum.

Als weltweit erstes Fahrzeug kommt demnächst die neue Mercedes S-Klasse serienmäßig ganz ohne Glühlampen aus. Über 190 LEDs übernehmen dort die Beleuchtung von Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum. Gegenüber konventionellen Scheinwerfern soll sich der Stromverbrauch auf ein Viertel reduzieren. Bei gleicher Lichtleistung benötigt beispielsweise das LED-Abblendlicht 34 Watt, gegenüber Halogenlicht mit 120 Watt und Xenonlicht mit 84 Watt.

Rund 2,1 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer lassen sich so im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Halogen-Abblendlicht einsparen. Möglich wird dies durch neue Single-Chip-LED-Dioden und einem Projektionsmodul im Scheinwerfer, in dem abgelenkte Lichtstrahlen gespiegelt werden. Schon das Basismodell der S-Klasse soll serienmäßig über das Voll-LED-Licht verfügen. (mid/rawi)

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4 Kommentare
1
maxxuwe
15.02.2013

Prima, wird die Versicherungskosten enorm nach oben treiben.So ein Scheinwerfer wird wohl dann kostenmäßig, in die Größenordnung eines gebrauchten Kleinwagen´s, einzuordnen sein.

2
E.Kühlwetter (wallibelli)
15.02.2013

@marcB. Gibt auch nur eine LED den Geist auf, bekommt man vom TÜV die rote Karte. Die ganze LED-Einheit muss dann neu, Einzel-LEDs liefern die Werke nicht, da lt. einer EU Verordnung, die wiederum von der Autolobby durchgesetzt wurde, nur komplette Einheiten gewechselt werden dürfen. Dann kostet ein Aussenspiegel mit integriertem LED-Blinklicht bis zu 680,-€, eine Heckleuchteneinheit je nach Modell noch einige Euronen mehr und ein Front-LED z.B. beim Insignia bis knapp 1300,-€(kompl. Scheinfereinheit mit Xenon und dyn. Kurvenlicht). Beim A6 mit LEDSW sind es 1.800,-€, beim neuen Seat Leon mit LEDSW 850,-€, Ein- und Ausbau kommen noch dazu. LED-Ausfälle sind mitnichten seltene Einzelfälle, davon können Audi- und VW Fahrer Lieder singen. Bisher geht das oft noch auf Kulanz. Dennoch liegen inzwischen zahlreiche Beschwerden bei Fachpresse und Herstellern vor. Birnchen für 5-10,-€ auf die Schnelle wechseln, das war einmal. Techischer Fortschritt sollte in einem vernünfigen Verhältnis zur Wirtschaftlichkeit stehen. Das ist bei LED-Scheinwerfern und Lichteinheiten nicht der Fall. Man muss die Dinge bis zum Ende denken. Die Leute machen sich keine Gedanken über die Folgekosten der neuen Hightechfeatures. Zwei Beispiele: Moderne Direktschaltgetriebe, fälschlicher Weise immer öfter Automatikgetriebe genannt, haben eine Do-Kupplungseinheit, die wie jede Kupplung Verschleiß ausgesetzt ist. Austausch inkl. hoher Lohnkosten beim DSG etwa 1.900,-€. Die Mechatronic eines Doku-Getriebes hält auch nicht ewig und ist ebenso ein Verschleißteil. Austausch ca. 3000,-€. Geht das gesamte Getriebe irgendwann nach 150.000km (sogenannte Funktionsgrenze) über die Wupper sind bis zu 7.000,-€ fällig. Die Stoßdämpfer eines elektronischen Fahrwerks sind 2-3 Mal so teuer wie konventionelle. Für den Tiguan kostet der Satz(4) ca.1.300,-€ plus Aus-und Einbau. E i n Scirocco-Dämpfer 300,- €. Richtig ins Geld gehen die Feder-Dämpfereinheiten des EDC-Fahrwerks von BMW. Viele geben zwischen 150-200 TSD km den Geist auf bzw. werden undicht. Da BMW keine Freigabe für den ET-Markt erteilt, bekommt man sie auch nicht auf dem freien Markt. Knapp 800,-€ Euronen sind für e i n e Feder-/Dämpfereinheit fällig. Komplettpreis inkl. Einbau an die 4000,-€. Dieser ganze Elektronik und Assistenzhype dient nur derlangfrisitgen Einnahmesicherung von Herstellern und Vertragswerkstätten. Aus mechanischen ET werden elektronische wie Software updates. Lückenlose Dokumenation gibt es dann nur noch bei Vertrags-Werkstätten und das auch nur bei denen, die der Flut noch werden. Mir hat ein Insider den Rat gegeben, spätestens bei 150.000 km bzw. 4-5 Jahren die Kisten abzustoßen, ansonsten fressen sie einem mit zunehmenden Alter die Haare vom Kopf. Den Kram bei Defekten totlegen geht auch nicht. Der TÜV muss solche Syteme, sofern sie eingebaut sind, auf einwandfreie Funktion prüfen. Ansonsten gibt es auch dafür die rote Karte.

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chriskiel
14.02.2013

@MarcB: Solche LED's haben eine Lebensdauer von ca. 100.000 Std. Bei 30km/h Durchschnitt im Stadtverkehr sind das 3.000.000km. Na, da darf ein Scheinwerfer auch mal ausgetauscht werden ;)

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MarcB
14.02.2013

Sehr gut, bin gespant was für eine Verfahrensweise dann an die Mitarbeiter der Serviceannahme bzw. die Serviceberater rauskommt, wie man dem Kunden verständlich macht das er einen neuen Scheinwerfer braucht wenn dann mal so LED`s ausfallen. Viel Spass !

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