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25.02.2013

Neuer Ecosport

Ford forciert Fahrzeugvernetzung

Neuer Ecosport
Ford forciert Fahrzeugvernetzung
Mit "Ford Sync AppLink" an Bord, vernetzt sich der Ecosport mit dem Smartphone. Dann werden einige Mini-Programme per Sprachsteuerung bedienbar.
© Foto: Ford

Mit dem Ecosport zielt der Hersteller auf junge Käufer – und setzt dabei auch auf den beliebten Musikstreaming-Dienst Spotify. Dessen Angebot wird künftig in das Entertainment-System eingebettet.

Ford treibt die Konnektivität seiner Modelle voran. Der Autobauer gab am Montag auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona bekannt, dass der beliebte Musikstreaming-Dienst Spotify künftig in seiner neuen Geländelimousine Ecosport integriert werde. Voraussetzung für die Einbindung sei die neue Technologie "Sync AppLink", eine spezielle Technik zur Sprachsteuerung von Apps. "Ford Sync AppLink erlaubt es Autofahrern, ihre Smartphone-Apps während des Autofahrens aufzurufen und zu benutzen, ohne dass sie die Hände vom Steuer nehmen müssten", sagte Ford-Forschungschef Paul Mascarenas.

Spotify gilt als größter Musikstreaming-Service seiner Art. Der Anbieter ist in 17 europäischen Ländern verfügbar, hat mehr als 20 Millionen Nutzer und rund fünf Millionen zahlende Abonnenten weltweit. Beim Streaming werden Musikstücke online übertragen und direkt gehört, das Speichern auf dem eigenen Computer oder Handy ist im Unterschied zum Download nicht vorgesehen. Die Nutzer zahlen eine Flatrate von rund zehn Euro für das gesamte verfügbare Musikangebot von mehr als 20 Millionen Titeln und können Musik dann auch auf mobilen Geräten mit Internetverbindung hören.

Für die Autobranche ist das Internet im Auto ein wichtiger Zukunftstrend. Ford hatte zuvor bereits ein offenes Entwicklerprogramm für mobile Apps gestartet. Damit können Entwickler weltweit ihre eigenen sprachgesteuerten Mini-Programme für die in Sync AppLink eingebundenen Smartphones schreiben.

Ford enthüllte auf der Kommunikationsmesse in Barcelona auch die Europa-Version des Ecosport. Der Marktstart des kleinen SUV, das insbesondere jüngere Käufer ansprechen soll, ist für Jahresende geplant. Der künftige Konkurrent von Opel Mokka und Peugeot 2008 setzt auf eine schnittige Optik mit schmalen Scheinwerfern und einem großen Kühlergrill in Trapezform. Offroad-Merkmale sind die hohe Sitzposition, der Unterbodenschutz und die Dachreling. Zur Grundausstattung gehören künftig ABS, ESP und Berganfahrassistent.

Drei Motoren bietet Ford für das Mini-SUV an, darunter den preisgekrönten Ecoboost-Turbobenziner mit drei Zylindern, einem Liter Hubraum und 92 kW / 125 PS Leistung. Hinzu kommen ein 1,5 Liter großer Benziner mit 81 kW / 110 PS und ein gleichgroßer Diesel. Das 66 kW / 90 PS starke Aggregat soll neue Maßstäbe in puncto Verbrauchseffizienz setzen, wie der Hersteller betont.

Drei SUV-Modelle

Der Ecosport basiert auf der Fiesta-Plattform, die Ford für seine globalen Fahrzeuge im B-Segment nutzt. Er wurde in Südamerika entwickelt und wird in Indien produziert. Der Newcomer ist das Einsteiger-Modell von Ford im boomenden SUV-Segment. Darüber rangiert der erst kürzlich vorgestellte Kuga der zweiten Generation. Der luxuriösere Edge soll künftig das Angebot nach oben hin abschließen. (rp)

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