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Kommentare () Kommentare (0) 13.01.2016

Niederlassungsverbund Süd

BMW macht Standort Fürth dicht

Niederlassungsverbund Süd
BMW macht Standort Fürth dicht
Der Nürnberger Niederlassungsleiter Ralf Schepull verspricht für die Kunden einen nahtlosen Übergang. Die Mitarbeiter in Fürth sollen in andere Standorte wechseln.
© Foto: BMW

Aus vier mach drei: Ab Februar 2017 müssen die BMW- und Mini-Kunden aus der Region Nürnberg/Fürth die konzerneigenen Betriebe in der Kilian-, Witschel- und Regensburgerstraße ansteuern.

BMW verkleinert die Niederlassung Nürnberg auf drei Betriebe. Im Rahmen der Neustrukturierung des deutschen Niederlassungsnetzes werde die Filiale Fürth voraussichtlich zum Februar 2017 geschlossen, teilte der Hersteller am Mittwoch mit. Der Standort Nürnberg bildet zusammen mit den konzerneigenen Autohäusern in München den Niederlassungsverbund Süd.

"Die BMW-Niederlassung Nürnberg blickt auf ein hervorragendes Jahr 2015 zurück", sagte Leiter Ralf Schepull ohne Zahlen zu nennen. "Mit der Fokussierung auf unsere Betriebe in der Kilian-, Witschel- und Regensburgerstraße ab dem Jahr 2017 stellen wir die Weichen, die starke Marktposition von BMW und Mini in der Region Nürnberg/Fürth langfristig zu festigen und weiter auszubauen."

Nach den Plänen sollen die Fürther Mitarbeiter in den anderen Niederlassungs-Standorten in Nürnberg bzw. in Süddeutschland weiterbeschäftigt werden. Die Schließung erfolge in enger Abstimmung mit den Vertretern der Arbeitnehmerseite, hieß es. Betroffen sind rund 30 Beschäftigte.

Suche nach neuem GW-Standort

Eine weitere Strukturmaßnahme betrifft mittelfristig das Gebrauchte Automobile Zentrum in Fischbach (Standort Regensburgerstraße). Dort wurde das Grundstück an den schwedischen Möbelgiganten Ikea verkauft. BMW werde die Konzeption für einen neuen Standort weiter vorantreiben, so Schepull. Weitere Informationen sollen nach Abschluss der Planungen folgen.

BMW hatte Ende 2014 eine Straffung seines deutschen Retail-Netzes gestartet. Wie Konkurrent Daimler fassten die Münchner ihre 40 Handelsbetriebe in sechs Verbünden zusammen. Dadurch sollten unter anderem die Zusammenarbeit im Niederlassungsnetz vereinfachen und die Prozesse verbessert werden. Schon damals machten Spekulationen über die Schließung von einzelnen Standorten die Runde. Der Autobauer betonte stets, dass die Niederlassungen regelmäßig auf den Prüfstand stünden, um Effizienz und Profitabilität zu erhöhen. (rp)

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