GuidedTour GuidedTour GuidedTour
Nachrichten
Nachrichten
Kommentare (6) 24.01.2013

Pläne

EU will Schub für alternative Antriebe

Pläne
EU will Schub für alternative Antriebe
Ladestation Smart Electric Drive
Die EU-Kommission will den Schwenk auf Elektro oder andere Alternativen.
© Foto: imago/Geisser
Zum Themenspecial Elektromobilität

Europas Transportsektor hängt am Öl. Doch das bedeutet Abgase und Abhängigkeit von Preisschwankungen. Die EU-Kommission will den Schwenk auf Elektro oder andere Technologien. Am Donnerstag machte sie Vorschläge.

Mit tausenden Ladestationen für Elektroautos will die EU-Kommission den Umbruch zu alternativen Antrieben vorantreiben. Damit soll auch die Akzeptanz der Verbraucher erhöht werden. Bislang sind Elektroautos Ladenhüter, auch weil es nur wenig Ladestationen gibt. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas stellte am Donnerstag in Brüssel Pläne vor, um umweltfreundliche Kraftstoffe zu fördern. Dazu zählen auch Wasserstoff-Autos und Flüssiggas-Laster. Die EU-Kommission will die Abhängigkeit des europäischen Verkehrs vom Öl beenden.

Die Initiative der Brüsseler Behörde enthält auch konkrete Vorgaben für jedes EU-Land für Tankstellen für Erdgas und Wasserstoff bis zum Jahr 2020. Für deutsche Elektro-Tanker gibt es zudem gute Nachrichten: Der hierzulande gebräuchliche Ladestecker soll zum europäischen Standard werden.

Die Pläne sind Vorschläge, die EU-Länder und das Europaparlament werden nun darüber beraten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zeigte sich aufgeschlossen. "Wir werden den Vorschlag der Kommission mit Interesse prüfen und begleiten", teilte er auf Anfrage mit. Dies liege im deutschen Interesse: "Wir wollen Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität werden." Deutschland hat heute mit 1.937 Stationen nach Angaben der EU-Kommission die meisten Elektro-Tankstellen in Europa. Bis zum Jahr 2020 soll diese Zahl nach dem Willen der Kommission auf 150.000 öffentlich zugängliche Zapfstellen anwachsen.

Ausbau der Erdgas-Infrastruktur

Auch Erdgas-Fahrer sollen mobiler werden. Sie sollen demnächst höchstens 150 Kilometer bis zur nächsten Zapfsäule fahren müssen. Dies könnte den Anteil von Erdgas-Wagen an der europäischen Flotte von derzeit 0,5 auf 5 Prozent bis 2020 steigern, meint die EU-Kommission. In Deutschland gebe es heute knapp 840 Tankstellen - das ist viel im europäischen Vergleich.

Derzeit kränkelt der Markt für grüne Antriebsformen vor allem an mangelnder Infrastruktur, meint Verkehrskommissar Kallas. So gebe es in ganz Europa nur 38 Füllstationen für Flüssiggas. Zapfstellen sollen nun entlang wichtiger Routen im Abstand von höchstens 400 Kilometern entstehen. Vor allem Schiffe und Lastwagen nutzen Flüssiggas nach Angaben der Brüsseler Behörde zum Betrieb. Schiffe sollen bis 2020 in den wichtigen europäischen Häfen Flüssiggas tanken können. Das geht laut Kommission bisher nur in einem schwedischen Seehafen.

Newsletter
Newsletter
Artikel jetzt ...

mit anderen teilen per

© Copyright 2014 AUTOHAUS online

Artikel jetzt ...

© Copyright 2014 AUTOHAUS online

6 Kommentare
1
Hans M.
30.01.2013

wie werden wir die EUDSSR wieder los und werden freie bürger?im september www.parteidervernunft.de wählen!!!

2
egon sunsamu
25.01.2013

Die EU-Kommission...Wenn ich das nur lese, wird mir schlecht. Wie werden wir diese demokratisch nicht legitimierte, Entmündigungs- und Enteignungsdiktatur nur wieder los?Offene Grenzen, Planwirtschaft, Subventionsorgien für marktunfähige ideologisch geförderte Waren und Leistungen...Alles bis ins hinterste Zipfelchen des Alltags "regulieren". Selbst bei Adolf und Stalin gab es mehr Freiheiten...EU = Europas Untergang

3
A. Aslau
25.01.2013

So kann man auch zwanghaft versuchen, Tote wiederzubeleben.WER bitteschön hat denn noch Erdgas auf der Rechnung ?Lächerliche 0,5% - davon noch viele kommunale Fahrzeuge.Selbst LPG fristet trotz teils fantstischer Angebote (siehe Dacia: + 800,- incl. voller Werksgarantie) ein Schattendasein.Vor wenigen Wochen vermeldete man hier die neuesten Umfragen, WELCHE Technologie bei einem Neukauf in Frage käme. Ergebnis: 1% für LPG und CNG - warum also Geld verschwenden, wenn der Endverbraucher sich eh schon anders entschieden hat ?Um Randgruppen zu fördern ? Das Geld könnte man sinnvoller anlegen.

4
Hans M.
24.01.2013

Der nächste 10-Jahres Plan des obersten Politbüros.Zentrale x-Jahres Pläne wohin man schaut. Dies erinnert mich sehr stark an Kommunismus/Sozialismus. Und ich dachte, wir hätten aus unseren sozialistischen Experimenten des letzten Jahrhunderts gelernt...

5
CNGolf
24.01.2013

Woher kommen bloß immer diese falschen Zahlen? Alle 150km eine CNG-Tankstelle? In der Stadt sind 10km schon zu viel, auf dem platten Lande sind oft 25km schon zu viel. 840 Tankstellen sollen vorhanden sein in Deutschland? Es sind über 900 inzwischen.

6
Mr.T.
24.01.2013

So so, die EU WILL! Wer soll sich denn in den nächsten Jahren ein E-Auto leisten können? Woher soll denn dann die Nachfrage kommen? Solange E-Autos noch diese hohen Preise haben für absolut unpraktikable Fahrzeuge (Ampera & Volt mal ausgenommen, hier hat man ein Super ausgestattetes Fahrzeug, dass man auch wirklich nutzen kann). I-Muff und iOn, super: reel 50km Reichweite und ein Schuhkarton ohne Platz! Und die ganzen Umbauten auf Kleinwagenbasis kosten dann gleich wieder fast so viel wie ein Volt. Naja, die EU will... Also ich will die EU nicht, aber das ist ein anderes Thema :)

Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!

Schon gelesen?
Die Top-Nachrichten