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Kommentare (4) 21.12.2012

Ssangyong

Neue Jahresvereinbarung in der Kritik

Ssangyong
Neue Jahresvereinbarung in der Kritik
Wer Ssangyong-Händler werden will, muss deutlich mehr leisten als bisher.
© Foto: Ssangyong Deutschland

Nach Ansicht des Ssangyong-Partnerverbands sind die Einstiegshürden für Händler in die Marke mittlerweile nicht mehr so niedrig wie vom Importeur fortwährend propagiert.

Erste Bewährungsprobe für den neuen Ssangyong-Partnerverband: Die Händlervertreter wehren sich aktuell gegen ihrer Meinung nach unverhältnismäßig hohe Anforderungen im neuen Jahresanhang 2013. Sauer stößt dem Verband vor allem die Verdopplung der Zahl der Vorführwagen auf, die neu in die Vereinbarung aufgenommen wurde.

Wie der erste Vorsitzende Robert Lederer gegenüber AUTOHAUS Online mitteilte, sind jetzt zwei Vorführwagen pro Betrieb Mindestvoraussetzung. Bislang war nur ein Fahrzeug erforderlich. "Auch wenn Weihnachten vor der Tür steht, ist dies noch lange kein Grund, dass SsangYong zur Gewinnung neuer Händler Wasser predigt und selbst Wein trinkt, indem der Importeur von den bestehenden Händlern die doppelte Abnahme von Vorführwagen verlangt", unterstrich Verbandsanwalt Tim Vogels am Freitag.

Laut Lederer sollen durch den Jahresanhang außerdem die "bislang schon zweifelhafte" Garantieabwicklung einer 85-prozentigen Vergütung des Stundenverrechnungssatzes sowie Signalisations-Regelungen und Softwarekosten für die Zukunft fixiert werden. "Dies widerspricht den stetigen Aussagen des Importeurs, wonach geringe Einstiegsvoraussetzungen vorhanden sind", sagte er.

Durch die Änderungen sehen die Händler die Zukunftsfähigkeit und Glaubwürdigkeit ihrer Marke bedroht. Lederer betonte, dass der Verband zu keiner Zeit die Möglichkeit gehabt hätte, vor Versendung der Jahresanhänge eine Lösung mit Ssangyong Deutschland zu erarbeiten. Nichtsdestotrotz werde eine Einigung mit dem Importeur angestrebt, "damit sich das bislang zarte Pflänzlein Ssangyong entsprechend entwickeln kann".

Vorerst keine Fristverlängerung

Deutschland-Chef Ulrich Mehling kündigte bereits eine schriftliche Stellungnahme zu den genannten Kritikpunkten an. Der Bitte der Händler, die Frist für die Unterzeichnung des Jahresanhangs 2013 bis zum 21. Januar zu verlängern, erteilte er aber zunächst eine Absage. "Es ist unser Bestreben, für uns und unsere Partner zu Beginn des Jahres eine Planungssicherheit zu besitzen", erklärte Mehling in einem Schreiben, das diesem Dienst vorliegt. Alle Betriebe, die den Jahresanhang nicht mehr 2012 unterschreiben, müssten ohne Gültigkeit der darin getroffenen Vereinbarungen in das neue Jahr starten. (rp)

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4 Kommentare
1
Frank Fehling
27.12.2012

Ich habe von 2003 bis 2005 einige Ssangyong Fahrzeuge verkauft.Die Käufer musste man mit sehr viel Überzeugungsarbeit zum Kauf dieser Marke überzeugen.Die Marke wird in Deutschland kein Image erreichen,da sie in der Vergangenheit leider wiedermal von Markt verschwunden war.Die Führungskräfte bei Ssangyong fordern sehr viel von Ihren Händler,aber selbst sind sie nicht in der Lage das rtichtige Konzept mit der Händlerschaft zu erarbeiten.Wiedermal trägt das Autohaus,das diese Marke vertreibt,das Risiko. Noch etwas für die Herren in der Konzernleitung:Fordere nicht das was du nicht selbst erfüllen kannst.Das Design,das Konzept,das Marketing wird nur Erfolg haben,wenn Ssangyong sind mit den Inhaber der vertretenden Marke zusammensetzt um den nötigen Erfolg dieser Marke zu realisieren.Das ist der Schlüssel zum Erfolg.

2
Erwien
25.12.2012

Entschuldigung, aber die Gründe von Herrn Lederer sind lächerlich.Warum war Ssangyoung in der Vergangenheit denn Pleite?Die Fahrzeuge hatten kein Design, kein Image und besonders preiswert waren sie auch nicht.Jetzt soll ein Kunde sich von diesem Produkt überzeugen, welches er nicht kennt. Bei 3 oder 4 Modellen kann er aber nur eines fahren?Wieder ein Theoretiker dieser Herr Lederer, der keine Ahnung vom Geschäft hat. Sorry!

3
BE
21.12.2012

Wir können das von Herrn Lederer nur bestätigen.Wir sehen uns die Zulassungszahlen von 2012 der Marke einmal an,über 400 Fz in 2012, d.h. bei rund 100 Händlern = rund 100 Zulassung mehr für 2013, super Steigerung der Marke und wer muss die Zeche bezahlen?Auch diese müssen im Handel abgesetzt werden und dies bei völlig fehlendem Marketing des Importeurs.Wir sagen das Produkt ist sehr gut, aber der Rest ist für den Händlernicht gerade eine Motivation.

4
Heinz Dietz
21.12.2012

Die Vorteilsnahmen und das eigene Profit-Denken eines Herrn Mehling sind aus seinen unzähligen Stationen bekannt, oder ? Sollte sich daran etwas ändern ....

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