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04.12.2012

Untersuchung

Carsharing mit E-Autos unter der Lupe

Untersuchung
Carsharing mit E-Autos unter der Lupe
E-Carsharing bei DriveNow
Als Projektpartner des Forschungsprojekts "WiMobil" stellt BMW Autos von "DriveNow" zur Verfügung.
© Foto: BMW

Ab dem zweiten Quartal 2013 sollen Nutzerbefragungen und Aufzeichnungen von Nutzerverhalten mit Hilfe von Apps darüber Aufschluss geben, wie und von wem elektrisch angetriebene Teilzeitautos genutzt werden.

Mit dem neuen Forschungsprojekt "WiMobil" wird die Nutzung von Carsharing mit Elektroautos in München und Berlin untersucht. Ab dem zweiten Quartal 2013 sollen Nutzerbefragungen und Aufzeichnungen von Nutzerverhalten mit Hilfe von Apps darüber Aufschluss geben, wie und von welchen Zielgruppen elektrisch angetriebene Teilzeitautos genutzt werden. Es werden auch Daten darüber gesammelt, in welchen Gebieten es eine Nachfrage gibt, welche Umweltwirkungen die Systeme sowie die Ladeinfrastruktur haben und welche Entwicklungsszenarien sich daraus für E-Carsharing-Systeme ergeben.

Das Projekt der Universität der Bundeswehr wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Projektträger ist der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Für die wissenschaftlichen Analysen und die Auswertung der Daten sind die Universität der Bundeswehr und das Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verantwortlich.

Als Projektpartner stellt die BMW Group und ihr Partner, die Sixt AG, die Flotte des Carsharing-Joint-Ventures "DriveNow" zur Verfügung. Dazu gehören ab 2013 in Berlin und München auch 60 vollelektrische BMW ActiveE-Fahrzeuge. Projektpartner Deutsche Bahn mit der DB Rent GmbH steuert das System Flinkster bei, das bereits 60 Elektrofahrzeuge in Berlin betreibt und derzeit plant, die Flotte in München um E-Fahrzeuge zu erweitern. Durch die Einbindung der Städte Berlin und München soll auch deren Rolle bei der Einführung von E-Carsharing analysiert werden.

Während in der Bundeshauptstadt die Schwerpunkte der Untersuchung bei den Themen Parken und Laden liegen, wird in der Isarmetropole der Frage nachgegangen, über welche Einflussfaktoren die Kommunen verfügen. Als Ergebnis des Forschungsprojekts soll ein Leitfaden entstehen, wie Carsharing in die städtische Mobilität integriert werden kann und welche Auswirkungen sich auf Mobilität und Umwelt ergeben. (mid/ld)

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