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Kommentare () Kommentare (0) 04.01.2016

VW-Nachhaltigkeitsbeirat

Osterloh will externe Fachleute

VW-Nachhaltigkeitsbeirat
Osterloh will externe Fachleute
Der Betriebsrat im VW-Konzern wünscht sich beim Zukunftsthema Nachhaltigkeit mehr Sachverstand von außen.
© Foto: dpa

Der Betriebsrat wünscht sich den Nachhaltigkeitsbeirat als "hochkarätig besetzt und unter Einbeziehung externer, kritisch-konstruktiver Köpfe".

Der Betriebsrat im VW-Konzern wünscht sich beim Zukunftsthema Nachhaltigkeit mehr Sachverstand von außen. VW benötige auf Konzernebene einen Nachhaltigkeitsbeirat, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage zu seinen Vorhaben für 2016. Osterloh wünsche sich das Gremium als "hochkarätig besetzt und unter Einbeziehung externer, kritisch-konstruktiver Köpfe". Mögliche Namen für den Fachleutekreis nannte er nicht. Bei Nachhaltigkeit geht es beispielsweise um umwelt- und ressourcenschonendes Autobauen oder um eine attraktive Arbeitswelt. Aber auch die Positionierung der Marken spielt eine Rolle, da Nachhaltigkeit immer kaufentscheidender wird.

Die Arbeitnehmervertretung nimmt bei VW aus historischen Gründen eine ungewöhnlich starke Rolle ein. Ihr Motor, der Konzernbetriebsrat, startet am 15. Januar mit einem Spitzentreffen ins neue Jahr. "Dabei geht es sowohl um die weitere Aufarbeitung und die Konsequenzen aus dem Diesel-Skandal, als auch um die weitere Gestaltung des Gesamtkonzerns und unserer eigenen Gremien", sagte Osterloh.

Auf der Agenda des Treffens stünden etwa die weitere Organisation des Nutzfahrzeugbereichs, der seit gut einem halben Jahr unter dem Dach einer eigenständigen Holding steht. Zudem gehe es um die großen Zukunftsthemen Digitalisierung und Elektromobilität und um die Runde für den nächsten VW-Haustarif, der im Mai 2016 ausläuft. Osterloh will auch die Pläne für den begonnenen Konzernumbau besprechen, der den Regionen und zwölf Marken mehr Freiheiten geben soll. Osterloh trifft sich für den Jahresauftakt mit seinen Kollegen Peter Mosch (Audi), Uwe Hück (Porsche) und Athanasios Stimoniaris (MAN). (dpa)

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