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Konzept der "Meister-HU" steht

ZDK
Konzept der "Meister-HU" steht
Kfz-Werkstätten sollen die Hauptuntersuchung künftig in Eigenregie durchführen können.
© Foto: TÜV Süd

Das Kfz-Gewerbe macht Nägel mit Köpfen. Am Montag wurden die Pläne intern vorgestellt. Laut ZDK kamen sie "sehr gut" an. Anfang März wird der Vorschlag dem Bund-Länder-Fachausschuss präsentiert.

Das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) hat das angekündigte Konzept einer "Meister-HU" auf dem Weg gebracht. Der Dachverband stellte seine Pläne am Montag in Bonn 140 Vertretern von Landesverbänden und Innungen vor. Das Konzept sei "sehr positiv" aufgenommen worden, teilte der ZDK mit. Der Verband kündigte an, den Vorschlag Anfang März dem zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss zu präsentieren.

Mit einer Hauptuntersuchung (HU) im Meisterbetrieb will die Branche den Werkstätten ein neues Geschäftsfeld schaffen. Ihnen soll künftig möglich sein, die HU selbstständig durchzuführen. Am aktuellen dualen System soll nicht gerüttelt werden. Die Überwachungsorganisationen lehnen die Pläne strikt ab und beharren auf der Trennung von Prüfung und Reparatur (wir berichteten).

Der ZDK verwies in seiner Mitteilung auf Erfolge in anderen europäischen Ländern: "Entsprechende Erfahrungen wie zum Beispiel in den Niederlanden zeigen, dass solch ein System gut funktioniert." Als Vorteile für die Verbraucher nannte der Verband eine "höhere Flexibilität bei der Durchführung, verringerte Kosten durch schlankere Prozesse und Kundenservice aus einer Hand".

Bei der Qualitätssicherung favorisiert der ZDK ein übergeordnetes System, das die ermächtigten Kfz-Innungen und Landesverbände befolgen müssen. Auch sollen alle HU-Werkstätten und -Meister durch unangekündigte und regelmäßige Nachprüfungen überwacht werden. Eine unabhängige Beschwerdestelle solle die ordnungsgemäße Durchführung gewährleisten, hieß es.

Europaweite Neuordnung geplant

Hintergrund ist, dass die EU-Kommission die regelmäßige technische Kfz-Überwachung europaweit neu ordnen will. Der aus Brüssel vorgegebene Rahmen erlaubt den nationalen Gesetzgebern, neben den staatlichen und privaten Stellen der Fahrzeugüberwacher auch die Werkstätten gleichrangig als Prüfstellen zu nennen. (rp)

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