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Der biobasierte Verbundwerkstoff wird im Extruder hergestellt.
Fraunhofer-Institut
Neuer Bio-Werkstoff für Autoproduktion
Einen natürlichen Kunststoff könnten Automobilhersteller bald in ihrer Produktion verwenden. Den neuen Werkstoff stellt jetzt das Fraunhofer-Institut auf der "nature.tec" (21. bis 30. Januar) vor, der Fachschau für nachwachsende Rohstoffe auf der Grünen Woche in Berlin. "Eine realistische Zielstellung ist es, zum Beispiel eine Instrumententrägertafel aus rayonverstärktem Polylactid zu fertigen", sagt Johannes Ganster, Koordinator des Forschungsverbundes "Biopolymere".
Bei der Neuheit handelt es sich um eine Mischung aus Biopolymeren und Spinnfasern aus Cellulose (Rayon). Durch diese Kombination entsteht ein Material, das stabil ist, obwohl es aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und rückstandsfrei verbrannt werden kann. Bislang waren Biopolymere spröde, wodurch sie bei intensiver Nutzung oder entsprechender Krafteinwirkung schnell kaputt gehen. Deshalb werden die natürlichen Kunststoffe vor allem für Verpackungen oder Einweggeschirr eingesetzt. Durch die Verbindung mit Rayon konnte die sogenannte Schlagzähigkeit um mehr als das Dreifache erhöht werden. Auch die Zug- und Biegefestigkeit des Bio-Kunststoffes konnte gesteigert werden. (mid/kosi)
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(Foto: © Fraunhofer IAP / Armin Okulla)
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