Freitag, 25.05.2012
23.08.2010
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Autosalon Paris

Neuer Mercedes CLS lässt die Hüllen fallen

Nachdem in der vergangenen Woche erstmals Bilder des neuen CLS im Netz aufgetaucht waren, hat Mercedes jetzt offizielle Fakten und Aufnahmen nachgeschoben. Wie beim Vorgängermodell paart der Stuttgarter Autobauer die Sportlichkeit eines Coupés mit dem Platzangebot einer Limousine. Weltpremiere feiert der aggressiv gezeichnete Viertürer mit dem Stern im Kühlergrill auf dem Pariser Salon (2. bis 17. Oktober).

Das Grundkonzept bleibt unverändert: Vier Türen, vier Sitze, eine zum Heck hin abfallende Dachlinie und eine lange Motorhaube machen aus dem Wagen eine elegante und gleichzeitig sportlich anmutende Limousine mit Platz für vier Personen. Neu ist die an den SLS AMG angelehnte Frontgestaltung mit dem zentral platzierten großen Stern und einer Lamelle. Rechts und links von dem neuem Kühlergrill finden sich neu gestaltete Voll-LED-Scheinwerfer, darunter leuchten an der Stelle der ehemals runden Nebelscheinwerfer nun ebenfalls LED-Lichtbänder.

Als der CLS im Jahr 2003 erstmals vorgestellt wurde, war dies eine Sensation und die Geburtsstunde einer neuen Fahrzeugklasse zugleich. Seit der Markteinführung im Oktober 2004 bis heute hat Mercedes weltweit 170.000 Einheiten verkauft. "Unsere Kunden weltweit haben unseren Mut, ein völlig neues Fahrzeugkonzept auf den Markt zu bringen, belohnt", erklärte Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars.

"Ummanteltes" Cockpit

Die neue Generation hat es angesichts neuer Konkurrenten nun nicht mehr so leicht wie der Vorgänger. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, die kaufkräftige Kundschaft zu überzeugen. Dies soll u.a. mit einem neuen Innenraum-Design gelingen, bei dem die betuchten Käufer aus fünf Interieurfarben, fünf Zierteil-Ausführungen, drei Lederqualitäten und drei Holzarten wählen dürfen. Auffällig: der so genannte "Wrap-around"-Effekt des Cockpits. Dabei zieht sich eine hohe Linie in einem Schwung von der Fahrertür über den Instrumententräger bis zur Beifahrertür.

Hinzu kommen neue leistungsstärkere und gleichzeitig sparsamere Motoren. Die Antriebspalette umfasst früheren Informationen zufolge zwei Diesel- und zwei Ottomotoren mit einem Leistungsspektrum von 204 bis 435 PS. Auch Allradantrieb ist bestellbar. Das alles hat natürlich seinen Preis. Los geht es bei rund 60.000 Euro, in der AMG-Version (544 PS) beginnen die Preise jenseits der 100.000-Euro-Grenze. (mid/sta/rp)

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