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Mit völlig neuer Karosserie und mehr Leistung präsentiert Porsche den neuen Boxster.
Mittelmotorflitzer
Neuer Porsche Boxster in den Startlöchern
Porsche erhöht die Schlagzahl: Nach dem 911 Coupé und Cabrio haben die Stuttgarter jetzt den runderneuerten Boxster vorgestellt. Seine Publikumspremiere feiert die dritte Modellgeneration auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März). Erhältlich ist der Mittelmotorsportwagen ab dem 14. März für mindestens 48.291 Euro – das sind 1.309 Euro mehr als die aktuelle Basisversion. Der stärkere Boxster S kostet 59.120 Euro.
Markanter gestylt hat Porsche die Leichtbau-Karosserie (minus 35 Kilogramm) seines Einstiegsmodells. Neue Lufteinlässe und Tagfahrlichter dominieren die Front. Am Heck reicht die Abrisskante jetzt bis in die neu gestylten Rückleuchten, und der Spoiler ist fest im Heck integriert. Grundsätzlich fallen die geringeren Überhänge der Karosserie auf. Dies resultiert aus dem verlängerten Radstand der neuen Boxster-Plattform. Auch die weit nach vorne versetzte Frontscheibe verändert die Optik erheblich.
Gleichzeitig gibt sich jetzt der Aufbau breiter und steht auf einer breiteren Spur. In Verbindung mit dem komplett überarbeiteten Fahrwerk, den größeren Rädern und der neuen, elektromechanischen Servolenkung soll sich die Fahrdynamik nochmals verbessert haben.
Die neue Plattform soll im Innenraum für mehr Platz sorgen. Die ansteigende Mittelkonsole, die vom Carrera GT abgeleitet ist, hinterlässt einen deutlich wertigeren Eindruck und sorgt für eine verbesserte Ergonomie. Das Stoffverdeck ist komplett neu gestaltet und kommt jetzt ohne Verdeckkasten-Deckel aus. Es muss auch nicht mehr per Hand entriegelt werden. Das Verdeck soll in weniger als neun Sekunden öffnen oder schließen – und das während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h.
Sechszylinder mit Direkteinspritzung
Sowohl der Boxster als auch der Boxster S lassen sich von Sechszylinder-Boxermotoren mit Direkteinspritzung antreiben. Das 2,7-Liter-Triebwerk basiert technisch auf dem 3,4-Liter-Motor. Während der Einstiegsmotor jetzt 195 kW/ 265 PS mobilisiert (zehn PS mehr als beim Vorgänger), erhöht sich die Leistung des Boxster S um fünf PS auf 232 kW / 315 PS. Damit beschleunigen die beiden Sportler laut Hersteller in 5,7 bzw. fünf Sekunden auf 100 km/h. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe. Gegen Aufpreis ist für beide Modelle das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen lieferbar. Für gesteigerte Sicherheit soll eine vergrößerte Bremsanlage sorgen, die jetzt noch standfester ist und noch kräftiger zupackt.
Wer es noch dynamischer mag, kann als Option das "Sport Chrono Paket" bestellen. Dieses beinhaltet erstmals dynamische Getriebelager und eine mechanische Hinterachs-Quersperre. Dank Start-Stopp-Technologie und Thermomanagement von Motor und Getriebe soll sich der Benzindurst der beiden Boxster-Varianten in Grenzen halten. Unter acht Liter Verbrauch gibt Porsche dafür an – allerdings verlangen die Sportler das teure SuperPlus. Technisch und optisch wird sich dann zum Ende des Jahres auch der Caymann am neuen Boxster orientieren. Er soll im November in Los Angeles vorgestellt werden. (mid/js/rp)
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(Foto: Porsche)
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