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Nissan rechnet dank kräftiger Geschäfte in China und Kostensenkungen mit einem Gewinn
Prognose
Nissan peilt wieder schwarze Zahlen an
Der japanische Renault-Partner Nissan Motor rechnet dank kräftiger Geschäfte in China und Kostensenkungen im laufenden Geschäftsjahr mit der Rückkehr in die Gewinnzone. Wie der Autobauer am Dienstag bekanntgab, dürfte zum Bilanzstichtag 31. März unter dem Strich ein Gewinn von 35 Milliarden Yen (287 Millionen Euro) anfallen. Bislang war Nissan noch von einem Verlust von 40 Milliarden Yen ausgegangen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte die Nummer drei des Landes sogar einen Fehlbetrag von 233,7 Milliarden Yen eingefahren. Nissan, an dem Renault zu 44 Prozent beteiligt ist, stellt jetzt einen Betriebsgewinn von 290 Milliarden Yen statt bislang geschätzter 120 Milliarden Yen in Aussicht bei einem Umsatz von 7,4 Billionen Yen statt sieben Billionen Yen. Der Konzern hob zugleich das globale Absatzziel um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3,48 Millionen Fahrzeuge an. Mit ausschlaggebend für die Anhebung der Jahresprognose sind deutliche Absatzzuwächse im dritten Quartal gewesen. So konnte Nissan den globalen Absatz um 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 882.000 Fahrzeuge erhöhen. In China allein stieg der Absatz zwischen Oktober und Dezember rasant um 71,6 Prozent. Auch der Absatz in den meisten entwickelten Märkten wie den USA oder Europa erholten sich die Absätze, hieß es. (dpa)
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(Foto: Nissan)
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