Samstag, 26.05.2012
12.05.2009
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Geschäftsjahr 2008/09

Nissan verbucht hohen Nettoverlust

Nissan hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen der Absatzkrise erstmals seit neun Jahren Verluste eingefahren. Unterm Strich fiel zum Bilanzstichtag 31. März ein Fehlbetrag von 233,7 Milliarden Yen (1,62 Milliarden Euro) an, wie der Autobauer am Dienstag bekanntgab. Das Ergebnis ist allerdings besser als zuvor erwartet. Im Februar war Nissan noch von einem Fehlbetrag von umgerechnet 1,75 Milliarden Euro ausgegangen. Wie der Branchenprimus Toyota rechnet auch Nissan damit, dieses Jahr erneut Verluste einzufahren, und zwar von noch 170 Milliarden Yen. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008/2009 seien zwar besser als erwartet, "aber die absoluten Zahlen zeigen, dass wir noch signifikante Herausforderungen vor uns haben", sagte Konzernchef Carlos Ghosn, der auch Renault führt. "Die Krise dauert an und die Marktbedingungen sind weiterhin volatil." Es sind die ersten roten Zahlen seit 1999, als Ghosn von Renault als Sanierer in die Nissan-Spitze geschickt wurde. Im Geschäftsjahr 2007/08 hatte der japanische Konzern noch einen Nettogewinn von 482,3 Milliarden Yen erwirtschaftet. Doch Nissan erging es wie der Konkurrenz und das Unternehmen wurde hart von der Rezession und dem rasant gestiegenen Yen ausgebremst. Nur dank aggressiver Kostensenkungen einschließlich des Abbaus von 20.000 Stellen sowie dank der Wachstums in China fiel der Verlust im abgelaufenen Jahr geringer aus als zunächst erwartet. Nissan, an dem Renault zu 44 Prozent beteiligt ist, verbuchte auch einen geringeren operativen Verlust als im Februar gedacht, und zwar von 137,9 Milliarden Yen.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ghosn verschärft Sparkurs

 
 
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