Nissan hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 wegen Nachfrageproblemen in den USA, eines schwachen Produktmixes und hoher Materialkosten einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Wie der japanische Autobauer mitteilte, sei das operative Ergebnis von April bis Juni um 3,2 Prozent auf 148,4 Mrd. Yen (rund 912 Mio. Euro) gesunken. Der Nettogewinn ging sogar um 16,2 Prozent auf 92,3 Mrd. Yen zurück. Im Vorjahreszeitraum habe das Unternehmen noch von einem außergewöhnlich niedrigen Steuersatz profitiert, hieß es. Der Umsatz stieg um 10,7 Prozent auf umgerechnet 15 Mrd. Euro. Der weltweite Absatz belief sich im ersten Quartal auf 875.000 Fahrzeuge – ein Plus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Berichtszeitraum. Nissan-Chef Carlos Ghosn kündigte für dieses Jahr die Einführung von elf neuen Modellen an. (rp)
Nissan verdient weniger
Operatives Ergebnis geht im ersten Geschäftsquartal um 3,2 Prozent auf 148 Milliarden Yen zurück