Samstag, 26.05.2012
03.12.2008
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Marktbericht

November-Tristesse in USA

Der US-Automarkt liegt weiter am Boden: Besonders betroffen von der Absatzkrise waren im November die einheimischen Autokonzerne. Wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten, brachen die Verkäufe von General Motors um 41 Prozent auf knapp 155.000 Fahrzeuge ein. Ford erlitt im Berichtsmonat im Vergleich zum November 2007 ein Minus von 30,6 Prozent auf gut 123.000 Einheiten. Chrysler verlor 47 Prozent auf 85.260 Fahrzeuge. Auch den erfolgsverwöhnten japanischen Autobauer Toyota traf es hart: Der Amerika-Absatz fiel um 34 Prozent auf gut 130.300 Auto. Die deutschen Autobauer konnten sich dem Negativtrend ebenfalls nicht entziehen. Bei BMW ging die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 26,8 Prozent auf 19.762 zurück. Seit Jahresbeginn sank damit der Konzernabsatz um 6,8 Prozent auf 281.564 Einheiten. Im November wurden von der Kernmarke mit 15.217 Fahrzeugen 36,1 Prozent weniger verkauft. Die Nachfrage nach Kleinwagen war hingegen ungebrochen: Mini verzeichnete mit 4.545 Einheiten einen deutlichen Absatzanstieg (43,1 Prozent). Die VW-Tochter Volkswagen of America lieferte im November 14.295 Autos an US-Kunden aus. Das waren 19,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn liegt das Absatzminus bei 2,1 Prozent. Die Verkaufszahlen der Premiumtochter Audi sanken um 25,4 Prozent auf 6.788 Stück. Kumuliert beträgt der Absatz 80.048 Stück, ein Minus von 5,8 Prozent. VW-Großaktionär Porsche setzte 46 Prozent weniger Sportwagen und SUV in Nordamerika ab als im Vergleichsmonat. Insgesamt wurden in den USA 1.378 Porsche verkauft, in Kanada 115. Smart bremst Daimler-Absturz Bei Daimler stürzten die Verkäufe um 29,9 Prozent auf 15.991 Autos ab. Ohne die Einführung des Kleinwagens Smart im Januar dieses Jahres wäre der Rückgang noch stärker ausgefallen. Der Zweisitzer kam im November auf 1.889 verkaufte Exemplare. Die Marke Mercedes-Benz verbuchte ein Absatzminus von 38,2 Prozent auf 14.102 Stück. (dpa/rp)

 
 
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