07.02.2012
Im vergangenen Jahr war jeder dritte private Käufer eines neuen Autos weiblich, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.
Studie
Nur jeder dritte Neuwagen-Käufer ist weiblich
Der Autokauf bleibt überwiegend Männersache: Die Hersteller machen laut einer Studie keine Fortschritte bei dem Versuch, mehr Frauen für Neuwagen zu interessieren. Im vergangenen Jahr war jeder dritte (33,4 Prozent) private Käufer eines neuen Autos weiblich, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (34,2 Prozent). Das ergab eine dpa vorliegende Studie des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen auf Basis von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts.
Das Institut macht dafür unter anderem eine Fokussierung der deutschen Autobauer auf PS-stärkere Modelle und kompakte Geländewagen (SUVs) verantwortlich. Frauen bevorzugten aber eher praktische Kleinwagen, sie kaufen daher bevorzugt Autos der Marken Mini, Daihatsu und Fiat. Am seltensten von Frauen gekauft werden Mercedes-Benz, Jaguar und Ferrari. Bei den italienischen Sportwagen sind nur 8,9 Prozent der Käufer weiblich. Der größte deutsche Hersteller Volkswagen liegt mit 33,4 Prozent genau im Schnitt.
Die Durchschnittsquote des Frauen-Anteils bei Neuwagen-Käufen dümpelt seit Jahren bei knapp über 30 Prozent - einziger Ausreißer (38,9 Prozent) war das Jahr 2009, in dem dank der Abwrackprämie besonders viele Kleinwagen verkauft wurden.
Die Kundengespräche bei Autohändlern, die sich häufig "in wenig attraktiven Industriegebieten" befänden, seien zu technisch orientiert, stärker auf Frauen zugeschnittene Vertriebswege wie das Internet würden zu wenig genutzt, kritisiert Dudenhöffer. Insgesamt verschenke die Autoindustrie durch die mangelnde Beachtung weiblicher Kundenwünsche in Deutschland theoretisch ein Potenzial von bis zu 400.000 zusätzlichen Fahrzeugen pro Jahr. (dpa)
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08. Februar 2012 03:57
E.Kühlwetter(wallibelli) meint:
Wehrter Herr Professor Dudenhöffer,
als "Altsprachler"(Graecum/Latinum)kommentiere ich ihre Untersuchung mit: " Si tacuisses, philosophus mansisses. "
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, meine Frau beauftragt mich regelmäßig mit sehr detaillierten Vorgaben bis in kleinste Einzelheiten ihre Fahrzeuge zu ordern. Zugelassen werden sie auf unsere Firma (Kapitalgesellschaft). Solches Vorgehen ist beileibe kein Einzelfall in meinem beruflichen und sozialen Umfeld.
Ihre Schlussfolgerung, Frauen mögen keine SUV's ist geradezu grotesk. Frauen ab 30/35 Jahren fahren am liebsten Cabrios / Roadster und / oder SUV (in Familien / Lebensgemeinschaften mit Kindern). Nur sind diese Autos -wie in den Vorkommentaren schon erwähnt- meist auf Männer, Selbstständige, Firmen oder Langzeitvermieter zugelassen.
Frauen denken in der Tat praktischer, dennoch spielen auch emotionale Aspekte eine große Rolle. Was SUV's betrifft, habe ich schon 1994 zur Einführung des ersten SUV in D-Land (Toyota RAV 4) einen hohen Frauen-Fahranteil prognostiziert und den tieferen emotionalen Kaufgrund prägnant formuliert: "My car is my castle." Daran hat sich bis heute nichts geändert.
07. Februar 2012 13:08
Dieter M. Hölzel meint:
Verehrter Herr Wempe !
Belanglosigkeiten brauchen eigentlich nicht besprochen werden, aber
Sie haben natürlich recht damit, dass sich ein hochbezahlter Prof. da-
mit " beschäftigt ".
Bei guter Recherche könnte für diese Statistik-Strategen deutlich
werden, dass, aus Gründen des SFR, Autos häufiger auf Ehemänner zuge-
lassen sind. Bei Leasing-und Finanzierung wissen Praktiker, warum
diese ebenfalls häufiger auf die Herren der Schöpfung zugelassen sind, aber der Herr Prof. verwechselt das wohl mit der unsäglichen
Q U O T E und deren Folgen, dessen Vollzug ihm " arg " am Herzen liegt. Mit der Mode und der Kosmetik haben Sie natürlich recht, aber was wäre ohne die schönen modischen Frauen, wäre es nicht trist und
leer, öd und billig ? Unser aller Genuss des Augenschmauses wäre da-
hin !!! Das aber weiß ja der Prof. nicht, der ist da ja nicht dabei,
wenn unsere Frauen über Formen und Farben fabulieren und den Laden auf und ab laufen, toll geschminkt und modisch gekleidet stolzieren
sie daher, während ihre Männer die Verkäufer quälen, mit Rabatt und
Tank voll, usw ! Danach kommen alle dann zum Vers.-Büro, da gibt es
halt nur den SFR ( Schadenfreiheitsrabatt ), von daher haben sich die Statistiker zwar sehr bemüht,aber es ist halt keine Recherche, wenn
man Statistiken nicht hinterfragt.
Als erfahrener Vers.Profi wollte ich gleichzeitig an die hauseigene
Vers.-Abtlg. erinnern, damit uns nicht die Unfälle vom Hof geschleppt werden,von jenen Versicherern,die eigentlich nur die "Billigheimer"
sein wollen. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall, fragt man einige Betroffene. Letzteres ist von Belang, ansonsten bitte ich um Nach-
sicht, wenn ich mich etwas " verplaudert " habe.
07. Februar 2012 10:24
K. Wempe meint:
Bla bla bla....
Ich glaube ich habe den falschen Job. Gerne würde ich mich hoch bezahlt um deartige Belanglosigkeiten kümmern.
Der Praktiker sieht das anders. Kauft ein (Ehe-)Paar einen Neuwagen, dann läuft der Vertrag - warum auch immer - meistens auf den Mann. Bei der Wahl des Modells, der Ausstattung oder der Farbe reden Frauen sehr wohl ein Wörtchen mit.
Die niedrige Quote liegt vielleicht auch darin begründet, dass Frauen zum Automobil ein sehr pragmatisches Verhältnis haben. Die geben ihr Geld lieber für Mode, Kosmetik oder Freizeitgestaltung aus. Schon mal daran gedacht, Prof. Dude?
Wie lautet die nächste Studie? Das Kaufverhalten homosexueller Migranten?
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