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Wenig Begeisterung lösen die US-Marktzahlen aus.
US-Markt
Nur VW trotzt der Flaute
Der Autobauer VW hat im März als einziger deutscher Hersteller auf dem lahmenden US-Markt mehr Autos verkaufen können. Die deutsche Konkurrenz fuhr dagegen im Rückwärtsgang. Noch weit heftigere Absatzeinbußen erlitten allerdings die verlustreichen US-Hersteller auf ihrem Heimatmarkt. Auch der japanische Autoriese Toyota musste in den USA ein Minus hinnehmen. Der März hatte in diesem Jahr zwei Verkaufstage weniger als 2007. Volkswagen steigerte den Absatz der Marke VW deutlich um fast 13 Prozent auf 19.587 Fahrzeuge. Neben den beiden wichtigsten Modellen Jetta und Passat legten auch die meisten anderen Modelle zu, teilte VW am Dienstag in Auburn Hills mit. Die Volkswagen-Tochter Audi konnte ihren US-Absatz im März fast stabil halten. Audi of America verkaufte 7.987 Autos und damit 0,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bei BMW, dem Platzhirsch unter den deutschen Autobauern in den USA, gingen die Verkäufe im März insgesamt um 5,4 Prozent auf 27.404 Fahrzeuge zurück. Während die Hauptmarke BMW sogar um 8,7 Prozent verlor, konnte Mini um 17,3 Prozent zulegen. Auch die Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz beendete ihren Aufwärtstrend in den USA im März vorerst. Mit 20.808 Neuwagen wurden 3,7 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor. Steil bergab ging es für Porsche. Der Sportwagenbauer setzte in den USA und Kanada 2.624 Neuwagen ab – 24 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Rückgang fiel noch stärker aus als in den Vormonaten. Absatzeinbruch bei US-Herstellern Beim größten US-Hersteller General Motors (GM) brach der Absatz im März um rund 19 Prozent auf gut 280.000 Fahrzeuge ein. Ford erlitt in den USA ein Minus von mehr als 14 Prozent auf rund 227.000 Autos. Der Autobauer Toyota, der sich mit GM ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel als weltgrößter Hersteller liefert, verkaufte in den Vereinigten Staaten mit knapp 218.000 Wagen rund zehn Prozent weniger. (dpa)
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(Foto: David Hecker/ddp)
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