Samstag, 26.05.2012
18.01.2010
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Erholungstendenzen

Nutzfahrzeughersteller wieder optimistischer

Daimler und VW sehen nach dem dramatischen Absatzeinbruch der Branche erste Anzeichen einer Erholung. "Wir haben die Talsohle erreicht. Daher gehen wir zuversichtlicher ins neue Jahr", sagte der Yaris Pürsün, Werksleiter im größten Daimler-Lastwagenwerk im rheinland-pfälzischen Wörth. Ein Ende der Krise sei aber noch nicht absehbar. Ähnlich äußerte sich Stephan Schaller, Sprecher des Markenvorstandes von Volkswagen Nutzfahrzeuge, in Hannover: "Wir wissen, dass das Jahr 2010 erneut herausfordernd wird." Die Talsohle sei erreicht, aber noch nicht durchschritten. Laut Yürun soll die Kurzarbeit bis Juni 2010 weitergehen. Im vergangenen Jahr war der Lastwagen-Absatz von Daimler um 40 bis 60 Prozent eingebrochen. In der Krise habe Daimler seinen Marktanteil bei Lastwagen in Europa halten oder ausbauen können, sagte Pürsün. Von Januar bis Oktober 2009 sei der Marktanteil von Mercedes-Benz-Lastwagen um zwei Prozentpunkte auf 22,5 Prozent gestiegen. Der Werksleiter kündigte Rekordinvestitionen von 500 Millionen Euro für das Werk mit rund 11.000 Beschäftigten an. Vom weltweiten Nachfrageeinbruch kaum betroffen war das Segment Sonderfahrzeuge - dort entsteht beispielsweise der Unimog. Hier wurden im Krisenjahr sogar 50 Arbeitsplätze neu geschaffen. Denn – diese Fahrzeuge würden hauptsächlich von Kommunen gekauft, erklärte der Werksleiter. VW habe die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Nutzfahrzeugkonjunktur 2009 voll zu spüren bekommen, sagte Schaller. Die weltweiten Auslieferungen gingen um 20,7 Prozent auf 354.770 leichte Nutzfahrzeuge zurück. Seinen Marktanteil in Europa habe die Sparte aber dennoch leicht steigern können. Chancen auf Wachstum in diesem Jahr rechnet sich Schaller vor allem mit Produktneuheiten aus. Dazu gehöre die überarbeitete T5-Reihe ebenso wie der neue Pick-up Amarok.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Caddy bleibt Bestseller

 
 
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