7-Tage-Rückblick
WEITERE AKTUELLE NACHRICHTEN
Um die verbliebenen Chrysler-Anteile ist zwischen Daimler und Cerberus ein offener Streit entbrannt.
Chrysler-Anteile
Offener Streit zwischen Daimler und Cerberus
Zwischen dem Stuttgarter Autohersteller Daimler und dem Finanzinvestor Cerberus ist es über den Verkauf der restlichen Daimler-Anteile an Chrysler zu einem offenen Streit gekommen. Daimler möchte seinen verbliebenen Chrysler-Anteil von 19,9 Prozent ebenfalls an Cerberus abgeben. Die Verhandlungen mit Cerberus Capital Management LLC sowie "weitere Gesichtspunkte im Zusammenhang mit der Investition von Cerberus in Chrysler" seien durch überzogene Forderungen wesentlich erschwert worden, teilte Daimler am Mittwoch in Stuttgart mit. Die Forderungen, die der Investor an Daimler gestellt habe, überstiegen den Wert der Cerberus-Investitionen in den US- Autohersteller Chrysler, teilte Daimler mit. In die Übernahme der 80,1 Prozent an Chrysler hatte Cerberus im Vorjahr 7,2 Milliarden US- Dollar (5,56 Mrd Euro) investiert. "Die jetzt gestellten Ansprüche gehen über den Rahmen der vertraglich festgelegten, möglichen Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen hinaus", schrieb der Stuttgarter Autoproduzent und: "Die neuen Forderungen von Cerberus beinhalten ebenfalls den Vorwurf einer nicht ordnungsgemäßen Geschäftsführung seitens Daimler im Zeitraum zwischen Vertragsunterzeichnung und Abschluss der Transaktion". Daimler sprach von "absurden Vorwürfen" und wies die Forderungen als "absolut unberechtigt" zurück. Der frühere Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp hatte vor zehn Jahren Chrysler gekauft, was sich als Verlustgeschäft erwies. (dpa)
Copyright © 1998 - 2012 AUTOHAUS online
(Foto: Chrysler)
| Zurück | Artikel bookmarken | Kommentar abgeben | Artikel drucken | Newsletter-Abo | Heft-Abo |
WEITERE INFORMATIONEN
Verwandte Themen
- Daimler überprüft alle Investitionen
- GMAC will Staatshilfen
- Daimler scheut vor neuer Autoehe zurück
- Chrysler stoppt Gespräche mit Renault-Nissan
- Keine Staatshilfe für GM/Chrysler-Ehe
- GM kann Talfahrt nicht stoppen
- Chrysler streicht rund 5.000 Stellen
- Chrysler weist Milliarden-Verlust aus
- Daimler kappt erneut Prognose
- GM und Chrysler intensivieren Fusionsgespräche










