Samstag, 26.05.2012
07.12.2011
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Vernetztes Auto

Opel-Chef kündigt Technologie-Offensive an

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hat ein klares Bekenntnis zum "vernetzten Auto" abgelegt und eine Technologieoffensive angekündigt. "Wir wollen führende Technologien anbieten", sagte der Manager im Gespräch mit dem Magazin "Automotive Agenda".

"Zurzeit entwickeln wir Infotainmentsysteme, die auf offenen Betriebssystemen basieren und sehr schnelle Softwareupdates ermöglichen." Opel arbeite an einem skalierbaren und modularen Betriebssystem, das vom Corsa bis zum Insignia einsetzbar sein soll. Die Plattform wird von General Motors weltweit aufgesetzt. Erste Ergebnisse dürften in Deutschland im neuen Corsa zu sehen sein, der aller Voraussicht nach 2013 auf den Markt kommt wird.

Stracke hält es gleichwohl für unwahrscheinlich, dass Autohersteller in Europa mit Smartphone-Apps Geld verdienen können, ähnlich wie es Apple beim iPhone und iPad vorgemacht hat. "Es wird schwierig", sagte er. Die interne Marktforschung von Opel zeige, dass Kunden zwar bereit seien, für eine nützliche App ein paar Euro zu bezahlen. Höheren Gebühren oder gar ein Abo-Modell stießen aber auf wenig Gegenliebe. Einem eigenen App-Store von Opel erteilte Stracke eine Absage: "Wir würden uns zu sehr limitieren. Wir müssen uns offen dem Markt stellen." Das bedeute auch, Opel nicht auf das von Google vertriebene und derzeit boomende Betriebssystem Android festzulegen. (AH)

Das vollständige Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der "Automotive Agenda", die sich komplett dem Thema "vernetztes Auto" widmet. Zum kostenlosen Probeabo geht es hier entlang: http://www.atzonline.de/Fachmedien/Abo-Service/Automotive+Agenda/viewmag.html

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

07. Dezember 2011 20:45
Michael Kühn meint:
"Klasse Idee", toller Vorsatz für 2013...,
benötigt aber auch seine -Z e i t- um angenommen zu werden.
Wie bei jeder neuen Technologie könnte der Aufpreis zunächst eine Hemmschwelle werden. (Startprobleme/Kinderkrankheiten wird es auch geben)
Bleibt noch abzuwarten, wie dick der "Geduldsfaden" seitens GM dann sein wird. Man will doch "Kohle" sehen und nicht in "Fässer ohne Boden" stecken. (Die "Amis" sind kurzfristige Denker und meistens auf schnelle Erträge aus)

Zum Thema "App" kann ich Herrn Stracke nur zustimmen. Wenn ich auf meinem Handy alles habe, was ich benötige (evtl. auch mit ABO) und immer dabei habe, dann ist jedes Weitere im Auto zuviel.

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