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Opel verkaufte im vergangenen Jahr nur rund 5.000 Autos mit insgesamt 50 Händlern in China.
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Opel-Engagement in China wird konkreter
Das geplante Engagement des Autoherstellers Opel auf dem weltgrößten Automarkt China nimmt einem Zeitungsbericht zufolge konkretere Formen an. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Dienstag) aus Verhandlungskreisen spricht die deutsche Tochter des US-Autokonzerns General Motors mit dem chinesischen Hersteller Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) über eine Vertriebskooperation.
Die Verhandlungen seien bereits konkret, stünden allerdings noch nicht vor einem Abschluss, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei Insider. So könnte die Partnerschaft noch an offenen Finanzfragen scheitern.
Ein Opel-Sprecher wollte die Informationen am Montagabend nicht bestätigen. "Wir sagen immer, dass wir verschiedene Exportchancen prüfen und dass China sicher ein interessanter Markt ist", teilte er der Nachrichtenagentur dpa lediglich mit. Laut dem "Handelsblatt" verkaufte Opel im vergangenen Jahr nur rund 5.000 Autos mit insgesamt 50 Händlern in China. Eine Vertriebskooperation mit SAIC könnte die Zahl der Opel-Händler dort auf einen Schlag auf 200 bis 300 Filialen erhöhen, schreibt das Blatt weiter.
SAIC ist einer der größten chinesischen Autobauer und ein Partner von GM in China. Bislang hat die Opel-Mutter die Rüsselsheimer klein gehalten, um konzerninterne Konkurrenz zu vermeiden. Für GM ist China nach Stückzahl mittlerweile wichtiger als der nordamerikanische Heimatmarkt. (dpa)
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