Donnerstag, 09.02.2012
17.11.2009
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Standorte

Opel-Entscheidung in zwei Wochen

Der US-Autobauer General Motors will in den kommendem zwei Wochen über das Schicksal der europäischen Opel- Standorte entscheiden. Das teilte der neue Chef von GM Europe, Nick Reilly, am Montagabend bei einer Unterredung mit Vertretern der flämischen Regionalregierung mit, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. In Unternehmenskreisen wurde am Dienstag lediglich bestätigt, dass GM die belgische Regierung in diesem Zeitrahmen über die Zukunft des von der Schließung bedrohten Werks Antwerpen informieren will. Danach könne es aber nicht mehr lange dauern, bis auch eine Komplettlösung vorgestellt werde. Unterdessen hat EU-Industriekommissar Günter Verheugen im Streit um mögliche Staatshilfen für die Rettung des Autobauers zu einem Opel-Gipfel nach Brüssel geladen. An dem Treffen am kommenden Montag sollten alle Wirtschaftsminister der EU-Länder sowie Manager der Opel-Mutter GM teilnehmen, berichtet die "Rheinische Post" (Mittwoch). Ein Sprecher von Verheugen bestätigte den Bericht. Reilly betonte erneut die Notwendigkeit, die Überkapazitäten von Opel in Europa abzubauen. Dies zu verschieben, helfe niemandem. Innerhalb der nächsten zwei Wochen werde es eine "transparente und begründete Entscheidung" geben. Nähere Details wurden nicht genannt. Reilly betonte lediglich, Antwerpen sei "ein gutes Werk". Die Entscheidung von GM zu den Auswirkungen der Sparpläne auf einzelne Standorte wird aber voraussichtlich nicht endgültig sein. GM-Chef Fritz Henderson hatte vergangene Woche angekündigt, dass der US-Autobauer seinen Restrukturierungsplan mit den Betriebsräten abstimmen wird: Ähnlich wie der abgewiesene Investor Magna hofft GM auf einen Beitrag der Belegschaft.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Verheugen kündigt Prüfung der in Aussicht gestellten Staatshilfen an

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

18. November 2009 15:09
Ronny Schultz meint:
Ich schließe mich der Meinung von Herrn Robert Zimmermann ebenfalls an.
Ich verkaufe seit 19 Jahren Fahrzeuge der Marke Opel, mit Überzeugung und voller Stolz. Unser Marktanteil in unserem Verkaufsgebiet liegt bei 17,5 %, wir sind Marktführer und danken in diesen Zeiten unseren Kunden für die Treue!!! Leider müssen wir täglich immer stärker Antworten darauf finden, wie es weiter geht mit Opel unter GM. Dieses Hickhack muss ein Ende haben! Unsere Interessenten und Kunden sind verunsichert. Was soll das nur in 2010 werden, wenn sich der Markt ohne Abwrackprämie sich normalisiert?


17. November 2009 23:13
Thomas Möhring meint:
Ich gebe Herrn Zimmermann völlig Recht, es wird von Monat zu Monat schwieriger unsere Kunden bei Laune zu halten. Wir als Verkäufer bzw. Händler, die zu 100% hinter dem Produkt "OPEL" stehen, wissen überhaupt nicht mehr, was wir unseren Stammkunden und natürlich auch unseren Interessenten, die wir mit dem neuen Insignia und Astra gewonnen haben erzählen sollen. Desweiteren können wir im täglichen Geschäft spürbar erkennen, dass uns immer mehr Kunden den Rücken zuwenden.
"Zitat Kunden": Wir kaufen keinen Opel, da wir mit der momentanen Situation nicht zufrieden sind. Ich persönlich bin sehr gespannt, wie das noch endet?!


17. November 2009 15:25
Robert Zimmermann meint:
Ob hier bald mal Ruhe reinkommt.Es wird endlich Zeit das klare Aussagen getroffen werden.Aber es ist denen da oben völlig egal wie das der Opelhändler seinen Stammkunden erklären muß.Oder sollen noch mehr Kunden abspringen.Vielleicht wartet man sogar darauf.

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