Samstag, 26.05.2012
02.06.2009
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Staatshilfe

Opel erhält erste Kredittranche

Opel hat am Dienstag die ersten 300 Millionen Euro aus dem staatlichen Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro erhalten. Anders als ursprünglich geplant müsse sich der Opel-Investor Magna dabei nicht an der Zwischenfinanzierung für den Autobauer beteiligen, teilte Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Dienstag mit. Aus der von Bund und Ländern über die staatliche KfW Bankengruppe sowie Landesinstitute bereitgestellten Brückenfinanzierung seien die ersten 300 Millionen Euro an Opel geflossen. Die zunächst vorgesehene kurzfristige Zwischenfinanzierung durch Magna sei nicht erforderlich, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums. Opel-Spitzenmanager Carl-Peter Forster begrüßte die rasche erste Zahlung. Damit könnten Opel und die britische Tochter Vauxhall den Geschäftsbetrieb normal fortsetzen – unabhängig von dem Insolvenzverfahren des einstigen Mutterkonzerns General Motors (GM). Bund, Länder, der Investor und die US-Regierung hatten sich in der Nacht zu Samstag auf ein Rettungskonzept für Opel und die Übernahme des Autobauer durch Magna und dessen russische Partner verständigt (wir berichteten). Am Sonntagabend wurden – kurz vor Eröffnung des GM-Insolvenzverfahren – der Treuhand- und der Konsortialvertrag unterzeichnet. Übernahme dauert bis zu sechs Monate Nach Angaben der neuen Treuhandgesellschaft soll die Opel-Übernahme spätestens in einem halben Jahr abgeschlossen sein. "Man sollte sich auf einen Zeitrahmen von drei bis sechs Monaten einstellen", sagte der Vorsitzende der Opel-Treuhandgesellschaft, der Rechtsanwalt Alfred Hagebusch von der Kanzlei Wellensiek, in einer Telefonkonferenz am Dienstag. Die Gespräche mit dem derzeit wahrscheinlichsten Investor Magna sollten an diesem Mittwoch fortgesetzt werden. Die Treuhand-Gesellschaft hält seit dem Pfingstwochenende 65 Prozent der Anteile an der neuen Adam Opel GmbH, unter deren Dach das Europa-Geschäft von GM zusammengefasst wurde. 35 Prozent liegen weiter bei der ehemaligen Konzernmutter.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Kostengünstige" Lösung für Magna und Staat

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

03. Juni 2009 09:57
BB meint:
WIR SOLLTEN FROH SEIN DAS OPEL GERETTET IST DENN DA HINGEN JA WOHL SEHR VIELE ARBEITSPLÄTZE DRAN!!MAN KANN NICHT ALLES ÜBER DAS WAHLJAHR SCHÖN REDEN SONDERN SOLLTE AUCH MAL DEN SOZIALEN ASPEKT SEHEN!!
DIE NICHT DAVON BERTFFENEN KÖNNEN NATÜRLICH GUT REDEN!


02. Juni 2009 18:55
WestIce meint:
@Kritischer
"durch eigenes Verschulden notleidendes Unternehmen" - faaaalsch. Wenn man qualifizierte Kommentare abgeben möchte, sollte man das nötige Know-How mitbringen. Opel kann für seine Situation jetzt ziemlich wenig. Wenn der Gewinn nach Amerika fließt, ist klar, dass in Deutschland dann kein Geld mehr vorhanden ist.

@Ruben Gonzalez
"Ausser das der russische Staat kostenlos Automobiles Know-How aus Deutschland bekommt, mit Unterstützung der deutschen Regierung" - faaaalsch. Du weißt schon, was das Wort Patent bedeutet, ja?!


02. Juni 2009 18:34
Dr. Bierzelt meint:
Kritik am Gesamtmodell ist berechtigt,
jedoch lese ich zum Teil immer was von Wettbewerbsverzerrung
durch einen Staatseinstieg. Was ist eigentlich mit den 21,4 % des Landes Niedersachsen an VW?Hat das nicht in den letzten Jahren schon zu Verzerrungen geführt? Und bei einer Insolvenz der Adam Opel GmbH, sollte in der Gesamtgleichung auch mal die Händlerschaft berücksichtigt werden, die dann auf noch ausstehenden Prämien usw. sitzen blieben, da schließen sich einigen nahtlos dem Gang zum Amstgericht an, gleiches gilt für die Zulieferindustie.

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