Die Differenzen zwischen den Opel-Händlern und dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) sind beigelegt. Der Vorstand des Verbands Deutscher Opel- und Chevrolet-Händler (VDOH) beschloss am vergangenen Mittwoch "nach kontroverser Diskussion und mit einfacher Mehrheit" einen Verbleib im Dachverband der deutschen Autohäuser und Werkstätten. Das geht aus einer VDOH-Mitteilung vom Freitag hervor.
Die Opel-Händler hatten Anfang September ihre Verbandsmitgliedschaft gekündigt (wir berichteten). Anlass waren kritische Aussagen von ZDK-Präsident Robert Rademacher zur "Lebenslangen Garantie" von Opel. Daraufhin sahen sich die Opel-Partner vom ZDK nicht mehr ordentlich vertreten und legten die Zusammenarbeit auf Eis. Laut Mitteilung hat Rademacher mittlerweile seine Äußerungen bedauert und in einem persönlichen Gespräch "die erhebliche Verstimmung des VDOH und seines Vorstandes ausräumen können".
Den Verbleib im ZDK knüpft der VDOH aber an Forderungen. So hofft der Verband, dass es künftig eine noch weitergehende Abgrenzung und Verselbständigung der Fabrikatsvereinigungen und der Arbeit für die Fabrikate geben werde. Auch sollten künftig die Aktivitäten der Zentralvereinigung des Kfz-Gewerbes zur Aufrechterhaltung des lauteren Wettbewerbs (ZLW) vor Einleitung von Rechtsverfolgungen besser mit den Fabrikatsverbänden abgestimmt werden, hieß es. In diesem Zusammenhang regte der VDOH an, über eine Integration der ZLW-Tätigkeiten in den ZDK nachzudenken. (ok)
Albert Vetterl