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"Mehr Auto für weniger Geld"
Opel-Händler vorsichtig optimistisch
Mit vorsichtigem Optimismus haben die deutschen Opel-Händler auf den Vorstoß des Rüsselsheimer Autobauers reagiert, mit Preissenkungen und besseren Ausstattungen auf den Absatzeinbruch zu reagieren. "Preisnachlässe von acht bis zehn Prozent sind ein ganz schöner Batzen. Das dürfte die Interessenten in die Läden bringen", sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Opel-Händler (VDOH), Uwe Heymann, am Dienstag in Frankfurt. Der Sprecher des VDOH-Vorstands, Thomas Bieling, rechnet allerdings zunächst mit verhaltenen Reaktionen: "Ich habe die Sorge, dass die Werthaltigkeit des Vorteilspakets nicht auf Anhieb erkannt wird." Die Händler wurden am 2. Januar über die Maßnahme informiert, die neben günstigeren Einstiegspreisen bei "nahezu 80 Prozent aller Modelle" auch eine bessere Ausstattung beinhaltet. Das Programm wird von Opel als "Jubiläums-Offensive" bezeichnet, weil das Unternehmen vor 110 Jahren begann, Autos zu bauen. Zudem wurde nach Angaben des Autobauers das "Opel Vorteilspaket 110 Jahre" aufgelegt, das eine Sechs-Jahre-Garantie samt günstiger Finanzierung und Versicherung vorsieht. Positive Reaktionen der Kunden in den Autohäusern waren dem Verband am Dienstag aber noch nicht bekannt. Mit der Aktion reagiert der Rüsselsheimer Traditionshersteller auf die Finanzkrise und die spürbare Kaufzurückhaltung der Kunden. Gerade in schwierigen Zeiten wie heute, in denen das Geld immer knapper wird, müsse Autofahren bezahlbar bleiben, sagte Opel-Vertriebschef Thomas Owsianski laut Mitteilung vom Dienstag: "Der abgeschwächten Kaufkraft tragen wir mit der aktuellen Offensive Rechnung." Beim Zafira reduziere sich beispielsweise der Einstiegspreis von 21.780 auf 19.990 Euro. Der Opel Astra "Selection 110 Jahre" koste bis zu 420 Euro weniger als das vergleichbare Vorjahresmodell. (dpa)
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(Foto: Screenshot (www.opel.de))
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