Donnerstag, 09.02.2012
07.01.2009
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"Mehr Auto für weniger Geld"

Opel-Händler vorsichtig optimistisch

Mit vorsichtigem Optimismus haben die deutschen Opel-Händler auf den Vorstoß des Rüsselsheimer Autobauers reagiert, mit Preissenkungen und besseren Ausstattungen auf den Absatzeinbruch zu reagieren. "Preisnachlässe von acht bis zehn Prozent sind ein ganz schöner Batzen. Das dürfte die Interessenten in die Läden bringen", sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Opel-Händler (VDOH), Uwe Heymann, am Dienstag in Frankfurt. Der Sprecher des VDOH-Vorstands, Thomas Bieling, rechnet allerdings zunächst mit verhaltenen Reaktionen: "Ich habe die Sorge, dass die Werthaltigkeit des Vorteilspakets nicht auf Anhieb erkannt wird." Die Händler wurden am 2. Januar über die Maßnahme informiert, die neben günstigeren Einstiegspreisen bei "nahezu 80 Prozent aller Modelle" auch eine bessere Ausstattung beinhaltet. Das Programm wird von Opel als "Jubiläums-Offensive" bezeichnet, weil das Unternehmen vor 110 Jahren begann, Autos zu bauen. Zudem wurde nach Angaben des Autobauers das "Opel Vorteilspaket 110 Jahre" aufgelegt, das eine Sechs-Jahre-Garantie samt günstiger Finanzierung und Versicherung vorsieht. Positive Reaktionen der Kunden in den Autohäusern waren dem Verband am Dienstag aber noch nicht bekannt. Mit der Aktion reagiert der Rüsselsheimer Traditionshersteller auf die Finanzkrise und die spürbare Kaufzurückhaltung der Kunden. Gerade in schwierigen Zeiten wie heute, in denen das Geld immer knapper wird, müsse Autofahren bezahlbar bleiben, sagte Opel-Vertriebschef Thomas Owsianski laut Mitteilung vom Dienstag: "Der abgeschwächten Kaufkraft tragen wir mit der aktuellen Offensive Rechnung." Beim Zafira reduziere sich beispielsweise der Einstiegspreis von 21.780 auf 19.990 Euro. Der Opel Astra "Selection 110 Jahre" koste bis zu 420 Euro weniger als das vergleichbare Vorjahresmodell. (dpa)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

09. Januar 2009 19:11
Patrick Ewald meint:
Sehr geehrter OPEL Verkäufer,

Sie verdienen Ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von OPEL Fahrzeugen. Wenn Sie Ihre Marke kaputt machen wollen, bitte schön.
So kllugen Kommentare gibt es normalerweise nur von dem "AUTOGOTT" Dudenhöffer.
Pah nur Unwissende.

Aber Sie klnne doch gerne bei VW anfangen. Sie denke wahrscheinlich auch das da die Kunden Schlange stehen.

Sie sollten sich was schämen und hoffentlich liest Ihr Chef diesen Kommentar und wird rauswerfen.


08. Januar 2009 08:27
Anonym meint:
Das ist mal wieder klar...
Opel macht, wie Sie es schon immer gemacht haben: Den Markt zu aufzukaufen, anstatt durch andere Dinge zu überzeugen.

Ob es jetzt über eine völlig überzogene Inazhlungnahmeprämie ist oder durch eine Maßnahme wie diese... es kommt aufs Gleiche raus.

Wann lernen die in Rüsselsheim endlich, dass man sich den Markt nicht kaufen kann? Zum Schluss wird dann wieder über fehlendes Geld geheult...


07. Januar 2009 18:46
Oliver T. Freemount meint:
Als Opel-Verkäufer muss ich sagen, die Sache ist doch wieder voll nach hinten losgegangen. Die neue Preisliste für 110 Jahre Opel-Fahrzeuge ist seit dem 28. November 2008 auf dem Markt. Man hätte davor dem Kunden rüberbringen können was man will. Jetzt über einen Monat Später höre ich im Radio, Opel senkt die Preise um bis zu 8%. Da hab ich genau wie die Interessenten gedacht, tolle Sache. Pustekuchen! Jetzt kommt jeder und fragt nach der Preissenkung. Alles toltal irre.

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