Als "ein deutliches Statement für die Fortsetzung des konstruktiven Dialogs mit dem Verband", bezeichnete der Sprecher des Verbands Deutscher Opel-Händler (VDOH), Thomas Bieling, den Besuch des Präsidenten von GM Europe, Carl-Peter Forster, bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag in Darmstadt. Auch die beiden Verantwortlichen für den Opel-Vertrieb in Deutschland, Alain Visser und Thomas Owsianski, nutzten die Gelegenheit, um die Opel-Händler kennen zu lernen. "Wir möchten die positive Zusammenarbeit, die wir mit Jean-Marc Gales im letzten Jahr kennengelernt haben, auf jeden Fall fortsetzen", erklärte Bieling die Ziele des VDOH. Die Vorzeichen dafür stehen gut, denn Gales Nachfolger Visser hat schon wenige Tage nach seinem Amtsantritt im Januar erstmals Gespräche mit dem Vorstand des VDOH geführt. Visser machte dabei deutlich, dass im schwierigen Markt Deutschland, der Fuß in Sachen Verkaufsunterstützung auf dem Gaspedal bleibt, berichtete Bieling. "Dabei soll auf die ganz kurzfristigen Aktionen zukünftig verzichtet werden, erst wenn die Programme mindestens einen Monat Laufzeit haben, können sie erfolgreich sein." Insgesamt zeigten sich Bieling und sein Vorstandskollege Paul Ebbinghaus zufrieden mit der jüngsten Entwicklung bei Opel: Das neue, seit 1. Januar gültige Vergütungssystem biete eine bessere Planbarkeit und eine höhere Liquidität. Die Entkopplung einiger Standards von der Marge, verringere außerdem die Administration. Die Stimmung im Händlernetz sei gut, die neuen Produkte wie der Astra Twin-Top, der Antara und der neue Corsa würden mit dafür sorgen, dass 2006 ein ordentliches Jahr werde, auch wenn es schwierig begonnen habe. "Wer mitspielt und Gas gibt, kann Geld verdienen", fasste Bieling zusammen. (dp) Ein ausführlicher Bericht von der Veranstaltung folgt in AUTOHAUS 4, das am 20. Februar erscheint.
Opel: Händlerverband will konstruktive Zusammenarbeit fortsetzen
Positive Stimmung im Netz / Neues Vergütungssystem sorgt für bessere Planbarkeit