Die Adam Opel GmbH sieht die eigene Situation auch nach dem vorläufigen Scheitern der Milliardenhilfe für die Mutter General Motors (GM) unverändert. An der Situation der europäischen GM-Geschäftseinheiten habe sich im Vergleich zur Situation vor vier Wochen nichts geändert, erklärte ein Sprecher am Freitag am Opel-Stammsitz Rüsselsheim. Die Unternehmen arbeiteten wie gewohnt. Die neuesten Entwicklungen in den USA würden bedauert, aber das GM-Management werde weiterhin alle Optionen prüfen, um die Umstrukturierung fortzusetzen und das Geschäft in der derzeitigen Wirtschaftskrise zu stabilisieren. Auch die Verhandlungen mit den europäischen Arbeitnehmervertretern über Kostensenkungen würden fortgesetzt. GM verlangt ein Sparprogramm von 750 Millionen Euro für das kommende Jahr. Das Unternehmen bemühe sich weiterhin um Kreditbürgschaften an europäischen Produktionsstandorten bei Ausfällen der internen Finanzierung. Die Gespräche der Adam Opel GmbH seien im Plan und auf einem guten Weg. Der Sprecher verwies zudem auf Hilfszusagen in Schweden und Spanien.
US-Rückschlag: Opel hofft weiter auf Staatshilfe
Der Rüsselsheimer Autobauer sieht die eigene Situation nach dem vorläufigen Scheitern der Milliardenhilfe für die Konzernmutter GM unverändert. Die Bundesregierung bekräftigte ihr Hilfsangebot für eine Bundesbürgschaft.