Samstag, 26.05.2012
12.12.2008
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"Nicht mehr tragbar"

Opel prüft juristische Schritte gegen Dudenhöffer

Opel will juristisch gegen den Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer vorgehen. Es sei nicht mehr tragbar, was Dudenhöffer über das Unternehmen verbreite, ohne die internen Zahlen zu kennen, sagte ein Sprecher des kriselnden Autoherstellers am Freitag. Die Hausjuristen sollten nun prüfen, wie gegen den Professor der Universität Duisburg-Essen vorgegangen werden könne. Opel-Betriebsratschef Klaus Franz meinte: "Dudenhöffer ist der Totengräber für die Arbeitsplätze in der Autoindustrie." Dudenhöffer hatte in einem Interview eine Insolvenz der Opel-Mutter General Motors (GM) "vor oder kurz nach Weihnachten" vorhergesagt, wenn sie in den USA keine staatlichen Hilfen erhalte. Die Adam Opel GmbH werde dann "spätestens ein halbes Jahr später" folgen. Er präzisierte seine Äußerungen, nachdem der Autobauer mit rechtlichen Schritten gedroht hatte. Eine Opel-Pleite sei nur ein mögliches Szenario, stellte der Experte klar. (dpa/rp)

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

03. Januar 2009 18:01
Bruno Lenz meint:
In der Sendung:Ratgeber Auto vom 03.01.2009,behauptet Herr Dudenhöfer,die Neuwagen Rabatte würden im Jahr 2009 durchschnittlich 20 % und bis zu 35% betragen,die Gebrauchtwagenpreise würden gegenüber 2008 um 10%fallen und es könnten im Jahre 2009 Autos günstig wie nie finanziert werden.
Wenn auch leider etwas wares daran ist,sollte sich der Herr Proffessor mit seinen Aussagen bedeckt halten,denn die wenigen Käufer die es im moment gibt glauben den Schwachsinn und verlangen es von uns Autohändlern.
Solche Aussagen tragen nicht dazu bei Käufer zu motivieren.


19. Dezember 2008 14:43
Wolfgang Schröder meint:
Stellen Sie so einen Quasselkopf doch bloß nicht als "Experte" hin. Der Mann ist doch hochgradig öffentlichkeitssüchtig. Ich verstehe nicht, warum man Dudenhöffer überhaupt zu Worte kommen läßt.


19. Dezember 2008 12:57
IslandHopper76 meint:
Naja, wer weiss denn,was der gute Mann überhaupt studiert hat? Mag ja sein, dass er sich mit der wirtschaftlichen Seite auskennt (oder vorgibt es zu können). Ich habe mir letztens eine Diskussionsrunde auf einem Nachrichtensender angesehen, und dabei Tränen gelacht. Herr D. vs. ein grünen-Politiker. Dabei hat sich dann offenbart, dass der Politiker mehr Ahnung von der Substanz hatte, als der gelehrte Herr D.

Wenn jemand einen Ford Cougar mit einem Opel Tigra verwechselt, okay, kann ja passieren, er hatte ja keine Chance die Lösungen irgendwo abzulesen. Aber dann zu behaupten, es wären die am meisten verkauften Fahrzeuge der beiden Unternehmen? Dann hat der Prof. noch angedeutet, dass der geneigte Kunde ja schon immer die Wahl hatte, sich für umweltfreundliche Fahrzeuge zu entscheiden, es nur nie genutzt hätte. Als Beispiel führte er den Lupo 3L an, der zu seiner Neuwagen-Zeit einfach viel zu teuer war, und laut einer 3Sat-Reportage, in der auch VW-Mannen zu Wort kamen, niemals als Massenprodukt gedacht war.

Ob er jetzt verklagt wird, oder nicht, ist mir relativ gleich. Das Fernsehen wird trotzdem weiterhin auf seinen Uni-Titel schielen, und ihn zu jedem Automobil-Thema vorturnen lassen.

Vielleicht sollte der geneigte Professor einfach mal ein Praktikum bei einem Auto-Händler im Verkauf machen, mir fehlen bei dem guten Mann immer so ein wenig die Grundlagen-und ich möchte gerne mal sein Gesicht sehen, wenn der erste Kunde mit einer 35%-Prozent Nachlass-Bitte vor seinem Schreibtisch steht.

Er braucht vielleicht ein ESP? Es fehlt die Bodenhaftung.....

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