Samstag, 04.02.2012
04.08.2010
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Statistik

Opel und Renault mit den meisten Rückrufen

Renault musste in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland die meisten Rückrufaktionen starten – insgesamt 45. Rund 372.000 Halter wurden angeschrieben. Dies geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung hervor, aus der die "Rheinische Post" (RP, Mittwochausgabe) zitiert. Bei seinen Angaben stützt sich das Ministerium auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Über alle Marken hinweg wurden in diesem Zeitraum 457 Rückrufe veranlasst.

Die meisten Fahrzeuge ließ Opel mit rund 407.000 Einheiten zurückrufen. Besonders häufig mussten laut "RP" in den vergangenen fünf Jahren außerdem die Halter von Toyota (rund 349.000 Fälle), von VW (240.000), von Fiat (225.000), von Ford (192.000) und von Peugeot (159.000) wegen Rückrufaktionen der Hersteller eine Werkstatt aufsuchen.

Eher geringe Zahlen bei Rückrufaktionen haben laut der Bilanz BMW (gut 15.000 in fünf Jahren) und Mercedes (knapp 12.000 im gleichen Zeitraum). Die geringste Anzahl von zurückgerufenen Fahrzeugen weist der US-Nischenanbieter Cadillac (657 Einheiten in fünf Rückrufaktionen) aus, die geringste Anzahl von Rückrufaktionen Daihatsu (vier mit insgesamt 21.655 Einheiten).

Die Veröffentlichung dürfte erneut Diskussionen über die Aussagekraft solcher Statistiken auslösen. Zuletzt hatte sich Opel im vergangenen Januar heftig gegen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Fahrzeugqualität gewehrt. Die Anfrage der Grünen an das Verkehrsministerium gab es zuletzt im vergangenen Herbst. Damals hatte ebenfalls Opel die meisten Fahrzeuge zurückgerufen, Audi rangierte aber nur knapp dahinter (347.206 Fahrzeuge). In der neuen Bilanz liegen die Ingolstädter mit 44.601 Einheiten dagegen im Mittelfeld. (ng)

Eine umfangreiche Datenbank zu Rückruf- und Serviceaktionen stellt unsere Partnerredaktion "asp Online" bereit. Dort sind neben den nackten Zahlen seit 2002 auch Aussagen über die Schwere des Mangels und die Art und Weise der Fehlerbehebung hinterlegt.

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

05. August 2010 09:46
Dieter M. Hölzel meint:
Die bilden jetzt wohl auch noch einen " Arbeitskreis " im Ausland, um
im geeigneten Ambiente über die Qualitäten von Automobilen zu beraten,
von denen sie null Ahnung haben. Aber sie haben jetzt eine Statistik,
die GRÜNEN, und los gehts, über die EU noch einen Bericht, wozu nach
Brüssel oder Straßburg gereist werden muß. Der nächste fliegt nach
Moskau um an der Schwulenparty dabei zu sein, bekommt eine auf die
Nase und keiner hat Mitleid. Na aber so was auch ! Zurück zur Statis-
tik, an die wir alle nur dann glauben wenn wir sie selber ......, Sie
wissen schon !Die GRÜNEN interessiert das deshalb so ungemein, nach-
dem es bei Fahrrädern so mit Rückruf das nicht gibt, die GRÜNEN aber
ihre Brotzeit jetzt auch mit dem eigenen Fahrer und dem Auto holen,
daher reden die jetzt darüber und machen ein wichtiges Gesicht dabei.
Mit dem Brüderle könnten sich die GRÜNEN in Sachen Auto verbrüdern,
ganz offensichtlich ohne Sinn und Verstand, auf jeden Fall in Sachen
Automobil. Ob Steuerzahler allerdings Politleute dafür bezahlen muß
um solche Statistiken abzufragen, ist mehr als rätselhaft, wie vieles
im Land. Ich freue mich nun auf die vielen Kommentare,aber die Politik
wird das kaum " kratzen ", die sind resistent mit " Elefantenhaut ".
Das allerdings das "Professorchen" sich noch nicht zu Wort gemeldet
hat, verwundert schon.

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