Samstag, 26.05.2012
13.04.2010
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Vertriebstagung

Peugeot gibt in Deutschland mehr Gas
Von Ralph M. Meunzel

Die Kaufzurückhaltung in den ersten beiden Monaten des Jahres hat sich auch bei Peugeot Deutschland bemerkbar gemacht. Im Vergleich zu 3,49 Prozent im Jahr 2009 konnte die Läwenmarke mit einem Marktanteil von 3,25 (insgesamt 23.200 Einheiten) im ersten Quartal dieses Jahres die Ziele nicht überall erreichen.

Von "Licht und Schatten" sprach deshalb Geschäftsführer Thomas Bauch am Dienstag bei der Vertriebstagung in Leipzig. Die positive Resonanz auf das Sportcoupé RCZ als neuen Imageträger der Marke registrierte der Automanager auf der Habenseite. Während das gewerbliche Geschäft einen Marktanteil von 5,15 Prozent und damit ebenfalls ein deutliches Wachstum erzielte, blieb der Neuwagenbereich mit 3,14 Prozent hinter den Erwartungen zurück.

Laut Bauch wird sich der Vertrieb im zweiten Quartal auf die Steigerung der Loyalitätsrate bei Leasingrückläufern sowie verstärkten Marketingmaßnahmen für das Privat- und Firmenkundengeschäft konzentrieren. Ein wichtiges Instrument im NW-Geschäft bleibe dabei die Flatrate "Easydrive", die ohne Anzahlung möglich sei, sagte Bauch. Künftig werde man auch die Verkäufe von Vorführwagen zurückfahren. "Wir müssen wieder mehr Neuwagen verkaufen", so der Deutschland-Chef.

Auf dem Treffpunkt Teile und Service schwor Berndt Buchmann, Direktor Teile für Peugeot und Citroën, die Unternehmer sowie Service- und Teileleiter auf das aktuelle Jahr ein. Besonders die 40.000 Neuwagenkunden, die sich aufgrund der Verschrottungsprämie 2009 erstmals für einen neuen Peugeot entschieden haben, sollen durch entsprechende Loyalitätsmaßnahmen zu Stammkunden gemacht werden.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

19. April 2010 13:32
Dieter Dehn meint:
„Heinz Gamsbichler“

Da wir in der automobilen Branche alle mit dem gleichen Wasser kochen, ähneln sich auch die Aussagen und Marketingaktionen der jeweiligen Manager.

Ihr Statement erinnert mich an Fußballclubs: Die Mannschaft spielt schlecht und der Trainer soll gehen!

Wenn Sie mit „Neuwagen“ vollstehen“, sollte Ihr Disponent die Finger von der F9-Taste im Dialog lassen.
Noch stellt PDG keinem Händler unaufgefordert Lagerwagen auf den Hof (im Gegensatz zu anderen Herstellern).

Die Veranstaltung in Leipzig hat uns als Peugeot-Händler sehr wohl gefallen, wenn es auch Dinge gibt, über die man noch diskutieren muss.
Zum Beispiel sehe ich sehr wohl Handlungsbedarf seitens PDG bei den überlangen Garantieüberprüfungszeiten mit anschließender Materialanforderung, was dem Handel nicht unerhebliche Liquidität entzieht.

Dass Thomas Bauch den Beruf des Automanagers von der Pike an gelernt hat, macht ihn im Gegensatz zu manchen reinen „Hochschulabsolventen“ in der Branche, nicht unsympathisch. Jetzt haben wir nach vielen Jahren einen deutschen Geschäftsführer mit Kenntnissen eben des deutschen Marktes und es scheint einigen „Untergrundkämpfern“ nun auch wieder nicht recht zu sein. Die eingeleiteten Maßnahmen wie Restwertunterstützung und Vorführwagenregelung sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.

Basta.


15. April 2010 15:50
Herbert Held meint:
Sehr geehrter Herr "Gamsbichler"

Ihrem wohlformuliertem Text können wir nichts hinzufügen
sondern uns Ihrer Meinung nur vollumfänglich
anschließen.Sie haben recht!


14. April 2010 16:12
Heinz Gamsbichler meint:
Es ist nicht zum Aushalten!

Erst liest man im Autohaus dieses x-beliebige Interview eines x-beliebig austauschbaren Vertrieblers Bauch. In diesem unterstreicht er erneut, wie ratlos der gesamte Markt inzwischen ist. Hier sehr deutlich am Beispiel des brüllenden fanzösischen Löwen:

"Unsere Restwerte besser als die der Branche... wir sind innovativer... etc.. blabla!" - Herr Bauch, diese Worte könnten Sie genauso bei KIA, Hyundai, Build Your Dreams oder meinetwegen Geely zum Besten geben. Die immer gleichen Wortphrasen aus dem Interview-Baukasten - ich kann es nicht mehr hören (bzw. lesen)!!!

Und jetzt dieser Auftritt Peugeots mit vollmundigen Ankündigungen, die schlimmer für die Außenwelt geschönt sind als nur irgendwie vorstellbar.

Die Wahrheit sieht anders aus:

Wir Händler stehen voll mit Euren Löwen-Fahrzeugen und haben die Nase voll von Euren "Mach mit oder stirb"-Hauruck-Aktionen!! Danke, Herr Bauch!

Aber gut: Herr Gales, dessen alter Weggefährte Sie ja schon bei Opel waren, dreht das Rad weiter wie bei Opel oder Mercedes - bis er eines Tages weiterzieht und es mal wieder "Peng" gemacht hat.

Und ich bin mir sicher: Er wird es seinen Getreuen danken und man liest dann ihr nächstes Interview - Inhalt? Raten Sie mal...!

Mein Tipp an Autohaus.de: Addiert doch mal all die Jahresziele der Herren Vertriebschefs (zum Jahreswechsel) auf - dann kommen wir bestimmt auf einen Gesamtmarkt von 4,5 Mio Fahrzeugen...

Naja, irgendwann gibt es dann -Dank Vater Staat und der EU- am Ende nicht nur den Butterberg, sondern auch den Fahrzeug-Berg!

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