Samstag, 26.05.2012
07.09.2009
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Marktsegmente

Peugeot und Citroën buhlen um Firmenkunden

PSA Peugeot Citroën setzt nach dem Auslaufen der Abwrackprämie in Deutschland und anderen Ländern auf gewerbliche Kunden. "Wir rechnen damit, dass der Markt für gewerbliche Kunden, der 2009 sehr schwach ist, anzieht", sagte PSA-Markenchef Jean-Marc Gales der "Wirtschaftswoche". "Mit dem Auslaufen der Hilfsmaßnahmen in Deutschland wird es natürlich einen Rückgang geben. Er wird aber nicht so schlimm ausfallen, wie manche Experten prognostizieren." Für die zweite Jahreshälfte erwartet Gales dem Bericht zufolge im Vergleich steigende Marktanteile für PSA. "Wir profitieren von den Abwrackprämien und haben uns vorgenommen, im zweiten Halbjahr in Westeuropa einen Marktanteil von 14 Prozent und in Deutschland mehr als siebe Prozent zu erreichen." Das würde in Deutschland ein Plus von einem halben Prozentpunkt im Vergleich zum ersten Halbjahr bedeuten. "Wir wollen uns in Europa 2010 über die 14 Prozent Marktanteil des zweiten Halbjahres 2009 hinaus verbessern." Die PSA-Gruppe will Ende 2010 in Europa Elektroautos auf der Basis des i-Miev von Mitsubishi herausbringen. Die Produktion beginnt nach Unternehmensangaben im Oktober 2010. Vorerst ist eine Fertigung von 25.000 Fahrzeugen im Jahr vorgesehen. Das Auto verfügt über eine Lithium-Ionen-Batterie, die an der Steckdose aufgeladen werden kann. Das Fahrzeug werde unter der Bezeichnung "iOn" angeboten und erstmals auf der diesjährigen IAA in Frankfurt gezeigt, teilte Peugeot am Montag mit. 130 Kilometer Reichweite, bis 130 km/h schnell Laut Hersteller schafft der kleine Elektro-Flitzer eine Strecke von 130 Kilometern mit einer Ladung Strom. Die Akkus des E-Viersitzers lassen sich an einer herkömmlichen 220-Volt-Steckdose in einer halben Stunde zu 80 Prozent und in sechs Stunden wieder komplett aufladen. Der Elektromotor leistet 64 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 180 Nm. Damit erreicht der 3,48 Meter lange Peugeot-Stromer höchstens 130 km/h. Erst 2005 hatte PSA nach zehn Jahren die Fertigung von Elektroautos mit Nickel-Cadmium-Akkus aufgegeben, weil sich die Nachfrage nicht wie erhofft entwickelte. Der Konzern will von 2011 an außerdem Hybrid-Diesel-Fahrzeuge anbieten (wir berichteten). (dpa/rp)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

09. September 2009 22:55
zeiter meint:
Turbulenzen am Rohstoff- und Kapital-Markt sind Bestandteil von Wirtschaftszyklen. Ein Gleichgewicht wird zwar angestrebt, wird jedoch nie erreicht. Eine Reihenfolge von Wachstums- und Rezessiven-Phasen sind daher die Folge.

Als Resultat können wir schwankende Benzinpreis feststellen und unsere energetische Abhängigkeit laufend hinterfragen. Zudem hängt der Investitionswille vom Vertrauen in die Zukunft ab. Damit erleben wir dauernd Krisen und Euphorien.

Um mehr Stabilität zu erwägen, sollte eine gewisse Nachhaltigkeit in den Vordergrund kommen. Dazu gehört ein sorgfältiger Umgang mit Ressourcen und Konsum. Die CO2-Emission ist ebenfalls in den Fokus gerückt. Manche Autohersteller wollten oder konnten die Veränderung nicht vorhersehen und bieten Fahrzeuge an, welche nicht mit Verbraucher-Erwartungen im Einklang stehen.

Die Marktreaktion ist im Gange. Hersteller mit innovativer Energiepolitik profitieren vom aktuellen Paradigmenwechsel, die anderen sind bekanntlich bereits am untergehen.

Mit dem Hybridantrieb sind zuverlässige und sparsame Autos auf dem Markt. Japanische Hersteller (Toyota, Honda, Lexus) haben die Bedürfnisse früh erkannt und spielen ein Pioneer-Rolle. Mit gutem Willen können wir veraltete Autos Dank Hybridantrieb, mit ökologischen und rentablen Modellen ersetzen.

httP://www.hyb.ch

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