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Peugeot-Markenchef Jean-Phillippe Collin hält einen Marktanteil von mindestens fünf Prozent für machbar.
Deutscher Markt
Peugeot will auf die Überholspur
von Ralph M. Meunzel
Mit einem Marktanteil von derzeit 3,1 Prozent in Deutschland ist Peugeot-Markenchef Jean-Phillippe Collin nicht zufrieden. Der ehemalige Einkaufschef stellt sich künftig mindestens fünf Prozent als "natürlichen Marktanteil" vor. Der aktuelle Absatz würde weder der Qualität der Modelle noch des Netzes und des Teams entsprechen. "Wir wollen deshalb unsere Potenziale vor allem mit unserer modernen Nutzfahrzeugpalette und dem Ausbau der 308-Reihe steigern", sagte Collin im Gespräch mit AUTOHAUS Online an. Seinem Vorgänger Frédéric Saint-Geours war es bekanntlich nicht gelungen, den für 2005 prognostizieren Marktanteil von 4,7 Prozent in Deutschland im Rahmen des 1998 gestarteten Unternehmensprojekts "Heute 2005" zu erreichen. Den Startschuss für die 308-Offensive gibt im Frühjahr 2009 zunächst der 308 CC. Das Sportcoupe 308 RCZ (2+2) dürfte dann auf der IAA 2009 präsentiert und Anfang 2010 in der Ausstellung stehen. Nicht direkt bestätigen wollte Collin einen Crossover auf Basis der Kompaktreihe, der unter der internen Bezeichnung T84 läuft und als 3008 bereits im kommenden Frühjahr ohne Allradantrieb auf den Markt kommen soll. Für 2011 kündigte er einen Diesel-Hybridmotor an, der dann im 308 und den größeren Modellen zum Einsatz kommen könnte. Bei der Brennstoffzelle sieht er vor allem noch Probleme mit den Kosten. "Unzufriedene Kunden wieder umdrehen" Obwohl schon viel erreicht worden sei, gebe es noch Handlungsbedarf hinsichtlich der Fahrzeug- und Servicequalität, erklärte der Markenchef weiter. Europaweit wolle Peugeot bei Qualität und Kundenzufriedenheit unter die ersten fünf Marken vorrücken. Den Händlern und deren Kunden versprach er bei den Qualitätsproblemen mit dem 307 "so gut wie möglich" zu helfen. "Wir haben durchaus die Möglichkeit unzufriedene Kunden wieder umzudrehen", so der oberste Peugeot-Manager. Collin trifft sich nach eigenen Angaben monatlich mit Händlern und diskutiert die aktuellen Herausforderungen "sehr intensiv". Weiter wachsen will Peugeot auch in den Boom-Märkten Russland, China und Südamerika. Auf das Abenteuer USA will man sich bei der aktuellen Lage noch nicht einlassen. Ein ausführlicher Bericht folgt in AUTOHAUS 17/2008.
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(Foto: Peugeot Deutschland)
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