Donnerstag, 09.02.2012
05.12.2008
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Daimler

Pkw-Absatz weiter auf Talfahrt

Der Pkw-Absatz beim Autobauer Daimler ist ungebremst auf Talfahrt. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach sei im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Viertel auf 84.500 Fahrzeuge eingebrochen, teilte das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mit. Grund dafür sei die "zunehmend schwierige Marktentwicklung" in Westeuropa, den USA und Japan. In den ersten elf Monaten 2008 lag das Minus mit 1,158 Millionen verkauften Fahrzeugen bei einem Prozent. Das ursprüngliche Ziel, den Vorjahreswert von 1,3 Millionen abgesetzten Pkw zu übertreffen, hat Konzernchef Dieter Zetsche längst aufgegeben. Wegen der schweren Krise auf den Automärkten droht tausenden Daimler- Mitarbeitern Kurzarbeit. Im November gab es alleine bei der Kernmarke Mercedes-Benz einen Absatzeinbruch um 28 Prozent auf 74.400 Wagen. Sogar beim Kleinwagen smart, der zuletzt noch zugelegt hatte, müssen die Stuttgarter einen leichten Rückgang um 1,2 Prozent auf 10.100 verkaufte Fahrzeuge verkraften. Besonders massiv fiel im November der Pkw-Absatzrückgang in Japan (minus 46 Prozent), den USA (minus 29,9 Prozent) und Westeuropa (minus 25,2 Prozent) aus. Selbst im wichtigen Wachstumsmarkt China musste Daimler ein Minus von mehr als zehn Prozent einstecken. Von Januar bis November gab es bei der Kernmarke Mercedes-Benz ein Minus von vier Prozent auf 1,034 Millionen Fahrzeuge. Beim smart fällt die Bilanz seit Jahresbeginn dagegen weiter positiv aus: In den ersten elf Monaten steht mit 123.500 abgesetzten Kleinwagen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 37 Prozent. Kurzarbeit von Januar bis April 2009 Von Januar bis April 2009 droht Unternehmensangaben zufolge in Teilen der Werke in Sindelfingen, Berlin, Bremen und Düsseldorf Kurzarbeit. Auch in anderen Werken des Konzerns wird über eine mögliche Verkürzung der Arbeitszeit gesprochen. Fest steht bereits, dass es eine Zwangspause über den Jahreswechsel gibt. An 14 deutschen Standorten des Konzerns sollen rund 150.000 Beschäftigte in verlängerte Weihnachtsferien von bis zu vier Wochen geschickt werden. (dpa)

 
 
 

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