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Die CAR-Studie erwartet sinkende Restwerte für große Diesel-Pkw.
Studie
Pkw-Diesel hat Höhepunkt überschritten
Laut einer aktuellen Studie des Center of Automotive Research (CAR) hat der Boom der Pkw-Diesel seinen Zenit erreicht. Die Marktanteile der Selbstzünder würden in den kommenden Jahren langsam wieder zurückgehen, prognostiziert CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöfer. Bis zum Jahr 2015 sei ein Diesel-Marktanteil in Deutschland von 38 Prozent und 2020 lediglich von 30 Prozent zu erwarten. Der Rückgang werde allerdings kontinuierlich und sich klassenbezogen durchsetzen. Bei Klein- und Kompaktfahrzeugen werde der Diesel zunächst am stärksten "Federn lassen", so der Experte. Im vergangenen Jahr entfielen 47,7 Prozent der Pkw-Neuzulassungen auf Dieselautos. Dudenhöffer nennt insgesamt sieben Gründe für den Diesel-Rückgang: Erstens würden die Benziner ihre Effizienz verbessern. Stichworte in diesem Zusammenhang seien etwa Downsizing, Doppelaufladung und Schichtladung. Dadurch sinke der Verbrauchsvorteil des Diesel. Für 2012 prognostiziert die Studie den Benzin-Selbstzünder. Zweitens werde der Preisabstand zwischen Diesel und Benzin zusehends enger, und der Diesel rechne sich erst ab höheren Jahresfahrleistungen. Klein- und Kompaktwagen als Diesel seien damit kaum attraktiv. Drittens: Diesel-Restwerte verschlechtern sich. Da sich der Diesel aufgrund der geringeren Jahresfahrleistungen immer weniger für Privatkunden "rechnet", und Firmen weiterhin stärker Diesel fahren, gerate der Gebrauchtwagenmarkt aus dem Gleichgewicht. Einem großen Angebot von gebrauchten Diesel-Pkw stehe einer kleineren Nachfrage bei den Privatkäufern gegenüber. Angesichts sinkender Restwerte verliere der Diesel dann auch für Firmen an Attraktivität.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Höhere Wartungskosten, schlechtere CO2-Bilanz
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(Foto: VW)
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