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Nach amtlichen Erhebungen gab es von Januar bis März weniger Insolvenzen im Kfz-Gewerbe.
Kfz-Gewerbe
Pleitewelle ebbt im ersten Quartal ab
Die Lage an der Kfz-Pleitefront hat sich im ersten Quartal 2010 leicht entspannt. Nach jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts gingen von Januar bis März 331 Autohäuser und Werkstätten in die Knie. Das waren 4,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2009. Betroffen waren davon insgesamt 1.536 Beschäftigte. Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich den Angaben zufolge auf rund 170 Millionen Euro.
Positiv war die Entwicklung dabei im Kfz-Handel: In den ersten drei Monaten dieses Jahres meldeten 177 Unternehmen Insolvenz an – ein Rückgang um 3,4 Prozent. Dagegen zählten die Statistiker bei den Reparatur- und Instandhaltungsbetrieben deutlich mehr Pleiten. In diesem Segment standen im ersten Quartal 114 Werkstätten vor dem Aus, nach 98 im Jahr zuvor.
Laut Behörde hat vor allem im März das Tauwetter bei den Kfz-Insolvenzen eingesetzt. Im dritten Monat des Jahres waren insgesamt 124 Betriebe zahlungsunfähig (minus 13,3 Prozent). Bei den Händlern wurde dabei ein Fünftel weniger Insolvenzverfahren (62) registriert. Im Service-Bereich legten die Konkursfälle aber binnen Jahresfrist um 15,4 Prozent auf 45 zu. (rp)
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