Dienstag, 07.02.2012
21.07.2010
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Standorte und Projekte

Porsche plant Milliarden-Investitionen

Der Sportwagenbauer Porsche will in den kommenden fünf Jahren etwa eine Milliarde Euro in seine Standorte und neue Projekte investieren. Investitionen im hohen dreistelligen Millionenbereich seien vereinbart - "das geht sogar in Richtung einer Milliarde", sagte Porsche-Chef Michael Macht am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn noch Fahrzeugprojekte hinzukommen, die wir in der nächsten Zeit entscheiden werden, dann werden wir sicherlich in den nächsten fünf Jahren auch über die Milliarde kommen."

VW-Chef Martin Winterkorn hatte schon im vergangenen Jahr neue Modelle bei Porsche ins Spiel gebracht. "Es gibt eine Hand voll Themen, die schon sehr konkret besprochen werden", kündigte der Porsche-Chef an. "Es geht um eine neue Baureihe oder Produkte innerhalb einer Baureihe."

Von ihrer Zusammenarbeit versprechen sich Porsche und VW Kostenvorteile im hohen dreistelligen Millionenbereich. "Wir können uns es vor dem Hintergrund leisten, neue Produkte zu entwickeln, die uns natürlich zusätzliche Stückzahl bescheren und damit eine zusätzliche Auslastung", sagte Macht. Porsche will die Zahl der verkauften Sport- und Geländewagen bis 2012/13 um die Hälfte auf 150.000 steigern.

Porsche-Jobs für fünf Jahre sicher

Die Jobs der derzeit 8.600 Beschäftigten der Porsche AG am Stammsitz Stuttgart-Zuffenhausen, im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Weissach sowie im Vertrieb in Ludwigsburg sind für fünf Jahre sicher. Die Ende Juli auslaufende Standortsicherung wurde nach monatelangen Verhandlungen bis 2015 verlängert. "Es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen, egal, was kommt", sagte der Porsche-Chef.

"Wir haben ein Paket geschnürt, das nicht nur Beschäftigung für die nächsten fünf Jahre sichert, sondern auch die Profitabilität von Porsche absichern wird", erklärte der Manager. "Die Flexibilität, die wir 2005 vereinbart haben, wird weiter fortgeführt. Das gilt auch für die Flexibilitätsregeln beim Einsatz der Mitarbeiter."

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Betriebsratschef zufrieden mit der ausgehandelten Regelung

 
 

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